Konzert-Programmheft aus dem Besitz der Familie Scherk
2009/198/52
Papier, Klebstoff
Berlin April 1930
23 × 16,4 cm (B zugeklappt; B aufgeklappt: 32,8 cm)
"STAATSTHEATER BERLIN"
Vorderseite: "STAATSTHEATER BERLIN / STAATSOPER UNTER DEN LINDEN / SINFONIE-KONZERT / UNTER DER LEITUNG VON / ERICH KLEIBER"
Schenkung von Irene Alice Scherk
Programmheft für Sinfonie-Mittags-Konzert und 5. Sinfonie-Konzert in der Berliner Staatsoper Unter den Linden am 3. April 1930.
Dirigent GMD Erich Kleiber, Kapelle der Staatsoper, gespielt wurden Werke von Gluck, Richard Strauss und Dvorák.
Das Programmheft enthält "Bemerkungen zu den Werken des Programms", die Dr. Julius Kapp verfasst hat.
Das Heft war mit einem rot-gold-schwarzen Klebeetikett verschlossen, das für die Pianofirma Grotrian-Steinweg wirbt. In der Mitte des Heftes und auf der Rückseite Reklame für Electrola und Odeon.
Die 1876 gegründete Druckerei und Luxuspapierfabrik ging 1887 in dem Besitz von Selmar Bayer (1862-1907) über. Nach seinem Tod führte seine Ehefrau Margarete den Betrieb weiter, in den 1920er Jahren steigen die Söhne Erich und Robert Bayer ins Geschäft ein. 1933 wird die Firma an den Prokuristen Erich Thieme verkauft, der Firmenname wird bis 1938 beibehalten. Robert und Erich Bayer gelingt die Emigration in die USA, während ihre Mutter und ihr Stiefvater 1942 deportiert werden.
Dirigent GMD Erich Kleiber, Kapelle der Staatsoper, gespielt wurden Werke von Gluck, Richard Strauss und Dvorák.
Das Programmheft enthält "Bemerkungen zu den Werken des Programms", die Dr. Julius Kapp verfasst hat.
Das Heft war mit einem rot-gold-schwarzen Klebeetikett verschlossen, das für die Pianofirma Grotrian-Steinweg wirbt. In der Mitte des Heftes und auf der Rückseite Reklame für Electrola und Odeon.
Die 1876 gegründete Druckerei und Luxuspapierfabrik ging 1887 in dem Besitz von Selmar Bayer (1862-1907) über. Nach seinem Tod führte seine Ehefrau Margarete den Betrieb weiter, in den 1920er Jahren steigen die Söhne Erich und Robert Bayer ins Geschäft ein. 1933 wird die Firma an den Prokuristen Erich Thieme verkauft, der Firmenname wird bis 1938 beibehalten. Robert und Erich Bayer gelingt die Emigration in die USA, während ihre Mutter und ihr Stiefvater 1942 deportiert werden.
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