Kunsttherapeutische Zeichnung in der Art eines mystischen Diagramms
Elisabeth Tomalin geb. Dresden 04.11.1912 gest. London 08.03.2012
2010/136/5
Aquarell, Faserstift und (Wachs?-) Kreide auf Büttenpapier
London 1969
43,7 x 56,3 cm
Schenkung von Elisabeth Tomalin
- Akt (Kunst);
- Magen David;
- Schlange;
- Sonne;
- Mond;
- Baum;
- Tier;
- Engel;
- Trauer;
- London
Die Zeichnung im Querformat ist in der Art eines mystischen Diagramms in vier Abschnitte gegliedert. Sie bilden einen Kreis, der oben von einem Regenbogen und unten von dunklen Ringen umschlossen wird.
Auf dem Regenbogen stehen links der Mond und rechts die Sonne. Das obere linke Viertel zeigt eine ummauerte Stadt, dahinter grüne Hügel mit einer weißen Burg, das rechte Viertel eine Blumenwiese mit grünem Baum, dahinter das Meer mit einem Schiff. Über dem Regenbogen schweben vor blauem Grund links ein männlicher Engel mit Bart, rechts ein weiblicher mit langem Haar.
Das Zentrum bilden in der oberen Hälfte ein Spitzbogen mit buntem Glasfenster, in der unteren ein nach unten gewendetes christliches Kreuz und eine herabführende Treppe, sowie eine blutrote Fläche zwischen den beiden Sphären. Davor sitzen zwei nackte Frauengestalten: die linke mit dunkeln Haaren hockt mit gekrümmtem Rücken und hält die Hände vor ihr Gesicht, die rechte mit blonden Haaren erhebt sich mit erhobenen Armen und schaut nach oben.
Die untere Hälfte der Darstellung wird von Halbkreisen gebildet, von denen der innere ein blau-weißes Muster aus Davidsternen zeigt, umgeben von Flammen, auf die nach außen ein gelber und danach eine dunkel-brauner Ring folgen. Aus dem blauen Grund jenseits des äußersten Ringes treten von links eine Schlange und von rechts eine Schildkröte nach innen.
Elisabeth Tomalin ließ sich in den 1960er Jahren zur Kunsttherapeutin ausbilden. In ihren Zeichnungen verarbeitete sie biografische Erfahrungen und versuchte, sich ihr Unbewusstes zu erschließen.
Auf dem Regenbogen stehen links der Mond und rechts die Sonne. Das obere linke Viertel zeigt eine ummauerte Stadt, dahinter grüne Hügel mit einer weißen Burg, das rechte Viertel eine Blumenwiese mit grünem Baum, dahinter das Meer mit einem Schiff. Über dem Regenbogen schweben vor blauem Grund links ein männlicher Engel mit Bart, rechts ein weiblicher mit langem Haar.
Das Zentrum bilden in der oberen Hälfte ein Spitzbogen mit buntem Glasfenster, in der unteren ein nach unten gewendetes christliches Kreuz und eine herabführende Treppe, sowie eine blutrote Fläche zwischen den beiden Sphären. Davor sitzen zwei nackte Frauengestalten: die linke mit dunkeln Haaren hockt mit gekrümmtem Rücken und hält die Hände vor ihr Gesicht, die rechte mit blonden Haaren erhebt sich mit erhobenen Armen und schaut nach oben.
Die untere Hälfte der Darstellung wird von Halbkreisen gebildet, von denen der innere ein blau-weißes Muster aus Davidsternen zeigt, umgeben von Flammen, auf die nach außen ein gelber und danach eine dunkel-brauner Ring folgen. Aus dem blauen Grund jenseits des äußersten Ringes treten von links eine Schlange und von rechts eine Schildkröte nach innen.
Elisabeth Tomalin ließ sich in den 1960er Jahren zur Kunsttherapeutin ausbilden. In ihren Zeichnungen verarbeitete sie biografische Erfahrungen und versuchte, sich ihr Unbewusstes zu erschließen.
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