Kunsttherapeutische Zeichung mit zwei Gesichtern
Elisabeth Tomalin geb. Dresden 04.11.1912 gest. London 08.03.2012
2010/136/6
Kugelschreiber, (Wachs?-) Kreide und Deckweiß auf Büttenpapier
London 27. Januar 1969
43,5 x 56,3 cm
Schenkung von Elisabeth Tomalin
- Frau;
- Kind;
- Magen David;
- Porträt;
- Feuer;
- Hakenkreuz;
- Straßenszene;
- Totenschädel;
- Sakralbau;
- Wohnhaus;
- Sonne;
- Gewässer;
- Stuhl;
- Bett;
- Musikinstrument;
- Baum;
- Katze;
- London
Zeichnung im Querformat. Im Mittelpunkt der Zeichnung steht ein großes, en face gezeigtes, maskenartiges Gesicht mit roten Lippen, blauen Schattierungen über den braunen Augen und einem violetten Magen-David-Symbol auf der Stirn. Von rechts ragt ein zweiter großer Kopf in die Darstellung, im Profil gezeichnet, mit markanter Nase, ebenfalls blauen Augenschatten und braunen Haaren. Unterhalb des Kopfes strahlt ein gelber Kragen, der an die Blätter einer Sonnenblume erinnert.
Feine Linien verbinden das Gesicht rechts mit einer Gruppe von Kindern links, die wesentlich kleiner dargestellt sind: ein stehender, Querflöte spielender Junge in blauem Pullover, ein Mädchen mit gelbem Pullover, an einem Tisch sitzend und zeichnend, eine schlafende Katze zu ihren Füßen. Ein weiteres Mädchen mit rotem Kleid auf einem Stuhl, die rechte Hand vor den Mund und die linke von sich gestreckt, wie im Ausdruck des Erschreckens, sitzt im Fluchtpunkt der Linien.
Kleine, detailreich gezeichnete Szenen und Landschaften füllen den Rest des Blattes aus: ein bühnenartig dargestelltes Zimmer mit einem Liebespaar im Bett, auf dem Boden Kleidungsstücke, Pinsel und Palette, sowie Bücher und Zeitschriften. Nach rechts unten eröffnet sich eine Straßenszene aus Menschen, einem roten Doppeldeckerbus, bunten Autos und modernen Großstadthäusern. Im Mittelgrund sind die Darstellungen ländlicher: ein Haus am Wald mit Mann und Frau vor einem Brunnen. Im Vordergrund liegt ein Teppich, der mit der Gruppe der drei Kinder links verbunden ist. Daneben am rechten unteren Bildrand, erscheinen ein Totenkopf, ein Frosch und rote, schlangenartige Gebilde.
Links hinter der Kindergruppe steht ein sechseckiges Gebäude mit Portal und Kuppel, sowie ein Kirchturm mit Kreuz. Dahinter steht ein viereckiges Gebäude aus dessen Mitte Flammen hervorlodern. Das Gebäude ist mit einem Hakenkreuz versehen, die vergitterten Fenster und das rundbogige, verschlossene Tor erinnern an ein Gefängnis. Rechts davon befindet sich eine Landschaft mit Feldern, belaubten Bäumen und einem kleinen Haus. Den Hintergrund bildet der Blick auf ein Gewässer mit Schiffen und einer rot-gelben Sonne am Horizont.
Elisabeth Tomalin ließ sich in den 1960er Jahren zur Kunsttherapeutin ausbilden. In ihren Zeichnungen verarbeitete sie biografische Erfahrungen und versuchte, sich ihr Unbewusstes zu erschließen.
Feine Linien verbinden das Gesicht rechts mit einer Gruppe von Kindern links, die wesentlich kleiner dargestellt sind: ein stehender, Querflöte spielender Junge in blauem Pullover, ein Mädchen mit gelbem Pullover, an einem Tisch sitzend und zeichnend, eine schlafende Katze zu ihren Füßen. Ein weiteres Mädchen mit rotem Kleid auf einem Stuhl, die rechte Hand vor den Mund und die linke von sich gestreckt, wie im Ausdruck des Erschreckens, sitzt im Fluchtpunkt der Linien.
Kleine, detailreich gezeichnete Szenen und Landschaften füllen den Rest des Blattes aus: ein bühnenartig dargestelltes Zimmer mit einem Liebespaar im Bett, auf dem Boden Kleidungsstücke, Pinsel und Palette, sowie Bücher und Zeitschriften. Nach rechts unten eröffnet sich eine Straßenszene aus Menschen, einem roten Doppeldeckerbus, bunten Autos und modernen Großstadthäusern. Im Mittelgrund sind die Darstellungen ländlicher: ein Haus am Wald mit Mann und Frau vor einem Brunnen. Im Vordergrund liegt ein Teppich, der mit der Gruppe der drei Kinder links verbunden ist. Daneben am rechten unteren Bildrand, erscheinen ein Totenkopf, ein Frosch und rote, schlangenartige Gebilde.
Links hinter der Kindergruppe steht ein sechseckiges Gebäude mit Portal und Kuppel, sowie ein Kirchturm mit Kreuz. Dahinter steht ein viereckiges Gebäude aus dessen Mitte Flammen hervorlodern. Das Gebäude ist mit einem Hakenkreuz versehen, die vergitterten Fenster und das rundbogige, verschlossene Tor erinnern an ein Gefängnis. Rechts davon befindet sich eine Landschaft mit Feldern, belaubten Bäumen und einem kleinen Haus. Den Hintergrund bildet der Blick auf ein Gewässer mit Schiffen und einer rot-gelben Sonne am Horizont.
Elisabeth Tomalin ließ sich in den 1960er Jahren zur Kunsttherapeutin ausbilden. In ihren Zeichnungen verarbeitete sie biografische Erfahrungen und versuchte, sich ihr Unbewusstes zu erschließen.
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