Kunsttherapeutische Zeichung mit einem an einen Kirchturm gefesselten Mann

Elisabeth Tomalin geb. Dresden 04.11.1912 gest. London 08.03.2012

2010/136/7
Kunst
Aquarell, Faserstift, (Wachs?-) Kreide und Gouache auf Büttenpapier
London 18. Januar 1969
55,8 × 43,3 cm
Schenkung von Elisabeth Tomalin
Zeichnung im Hochformat.

Ein nackter Mann ist mit Stacheldraht an einen Kirchturm gefesselt. Der Mann hat kurze schwarze Haare und ruft nach einer Frau, die auf einer Wiese rechts von ihm steht. Sie trägt ein hellblaues Kleid, hat nackte Füße und hält sich mit beiden Händen die Ohren zu, während sie zu dem Mann am Kirchturm schaut. Links von ihr steht ein üppig belaubter Baum. Jenseits der Wiese fließt ein Bach durch ein braunes, erdiges Bachbett. Er wird von einer kleinen braunen Brücke überspannt. Gegenüber der Kirche im Bildmittelgrund ist ein Friedhof mit einem offenen schmiedeeisernen Tor dargestellt. Auf einigen der Gräber lodern Flammen, zwei sind mit Kreuzen gekennzeichnet. Ein Weg führt zwischen Kirche und Friedhof hindurch. Er gabelt sich in zwei Richtungen, die durch Wegweiser gekennzeichnet sind. Der rechte Abzweig führt zu einem Dorf mit roten Dächern, einem Kirchturm und einer Koppel mit einem Pferd und anderen Tieren. Auf der linken Seite wird der Weg von den rosa Blüten eines Baumes verdeckt.

Dies ist eine der ausdrucksstarken Zeichnungen von Elisabeth Tomalin, in denen sie ihre biografischen Erfahrungen und ihr unbewusstes Innenleben verarbeitet.

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