Verwarnung für den Zwangsarbeiter Gerhard Meyer (1919-1942)
2010/161/9
Papier, Kopierstift, Tinte, Stempelfarbe
Berlin 20. Dezember 1941
21 × 14,8 cm
Schenkung von Peter Scholz
Durchschlag, maschinenschriftlich, handschriftliche Vermerke.
Gerhard Meyer wird in diesem Schreiben verwarnt, weil er zum wiederholten Male in Straßenkleidung gestempelt hatte. Wegen seines Verhaltens wurden ihm eine Geldbuße von 5 RM auferlegt und "verschärfte Maßnahmen" angedroht, wenn er erneut Anlass zur Klage geben sollte. Das Schreiben wurde von Hr. Liesmann in Auftrag gegeben bzw. ihm zur Kenntnis eingreicht. Liesmann war möglicherweise im Personalbüro mit dem geschlossenen Arbeitseinsatz der Juden betraut.
Gerhard Meyer wird in diesem Schreiben verwarnt, weil er zum wiederholten Male in Straßenkleidung gestempelt hatte. Wegen seines Verhaltens wurden ihm eine Geldbuße von 5 RM auferlegt und "verschärfte Maßnahmen" angedroht, wenn er erneut Anlass zur Klage geben sollte. Das Schreiben wurde von Hr. Liesmann in Auftrag gegeben bzw. ihm zur Kenntnis eingreicht. Liesmann war möglicherweise im Personalbüro mit dem geschlossenen Arbeitseinsatz der Juden betraut.
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