Brief an die Siemens & Schuckertwerke
2010/161/22
Papier, Tinte, Kopierstift, Stempelfarbe
Mainz 15. August 1942
29,7 × 21 cm
Sondermaße: 29,6 cm
Schenkung von Peter Scholz
Brief, maschinenschriftlich, handschriftliche Vermerke verschiedener Abteilungen in den Siemens & Schuckertwerken.
Die Familie Max Weiß ist inzwischen zur Deportation vorgesehen. In diesem Brief bittet Max Weiß darum, die Tochter Lotte Weiß nach Mainz zu entlassen, damit sie mit der Familie "abwandern" kann. Er gibt zu bedenken, dass Lotte Weiß auch von den Berliner Behörden in absehbarer Zeit zur Deportation freigestellt werden kann und dann auch für den Arbeitseinsatz entbehrt werden müsste.
Ein handschriftlicher Vermerk von Hr. Glaubitt an Hr. Lösch gibt bekannt, dass Lotte Weiß acht Tage nach Mainz beurlaubt ist, ihre Arbeit aber pünktlich nach Ablauf des Urlaubs wieder aufnehmen muss. Eine Freistellung kann von betrieblicher Seite nicht erfolgen.
Die Familie Max Weiß ist inzwischen zur Deportation vorgesehen. In diesem Brief bittet Max Weiß darum, die Tochter Lotte Weiß nach Mainz zu entlassen, damit sie mit der Familie "abwandern" kann. Er gibt zu bedenken, dass Lotte Weiß auch von den Berliner Behörden in absehbarer Zeit zur Deportation freigestellt werden kann und dann auch für den Arbeitseinsatz entbehrt werden müsste.
Ein handschriftlicher Vermerk von Hr. Glaubitt an Hr. Lösch gibt bekannt, dass Lotte Weiß acht Tage nach Mainz beurlaubt ist, ihre Arbeit aber pünktlich nach Ablauf des Urlaubs wieder aufnehmen muss. Eine Freistellung kann von betrieblicher Seite nicht erfolgen.
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