Tischkarte mit hebräischem Neujahrsgruß: Landschaft mit Mühle in Blütenkranz
1999/211/4
Chromolithographie auf Karton, gestanzt, geprägt
Deutschland ca. 1900 - 1913
7,2 × 7,8 cm
In Gold geprägt: "לשנה טובה"
Aufdruck: "GERMANY." (Herkunftsvermerk für Export)
handschriftlich in Bleistift: "20,-" (Preisangabe des Verkäufers)
Fürs verwöhnte Publikum. Von Neujahrsgrüßen und anderen Kostbarkeiten aus Papier. Ein Essay von Iris Blochel-Dittrich. Reihe Zeitzeugnisse. JMB 2003.
S. 23
Die Tischkarte wurde aus einem einzigen Stück Karton gefertigt, aus dem Teile ausgestanzt wurden. Die Umrahmung des oberen Schriftfeldes ist so gestaltet, dass sie umgeklappt als Aufsteller dient. Ein Einstichloch in der rechten Volute am Ansatz des Rahmens deutet darauf hin, dass die Karte ursprünglich an einer Unterlage befestigt war.
Das zentrale, runde Bildfeld zeigt eine Landschaftsidylle mit einer Windmühle zwischen Bäumen. Im Vordergrund sind eine Frau und ein Kind zu sehen. Über dem Horizont ziehen sich gelborange Wolken hin, während der darüberliegende Himmel ausgestanzt ist. Das Bildfeld ist von einem geprägten und gedruckten Kranz aus Veilchen umgeben, der nach unten hin an Größe zunimmt und zartgrüne Blätter hat.
Nach oben hin mündet das Bildfeld in ein rechteckiges, weißes Schriftfeld, das oben von einer schwach goldgeprägten Girlande abgeschlossen wird. Die hebräische Inschrift in diesem Feld (s. Inschrift) wurde nachträglich in Goldprägung hinzugefügt und ist, anders als bei dem verwandten Stück (Inv. 1999/211/3), in korrekter Leserichtung angebracht.
Der umklappbare Rahmen setzt an seitlichen Volutenformen an, die durch punktierte goldene Linien angedeutet sind und ebenfalls schwach geprägt wurden; die Vergoldung sitzt dabei nicht exakt auf der Prägung auf.
Das zentrale, runde Bildfeld zeigt eine Landschaftsidylle mit einer Windmühle zwischen Bäumen. Im Vordergrund sind eine Frau und ein Kind zu sehen. Über dem Horizont ziehen sich gelborange Wolken hin, während der darüberliegende Himmel ausgestanzt ist. Das Bildfeld ist von einem geprägten und gedruckten Kranz aus Veilchen umgeben, der nach unten hin an Größe zunimmt und zartgrüne Blätter hat.
Nach oben hin mündet das Bildfeld in ein rechteckiges, weißes Schriftfeld, das oben von einer schwach goldgeprägten Girlande abgeschlossen wird. Die hebräische Inschrift in diesem Feld (s. Inschrift) wurde nachträglich in Goldprägung hinzugefügt und ist, anders als bei dem verwandten Stück (Inv. 1999/211/3), in korrekter Leserichtung angebracht.
Der umklappbare Rahmen setzt an seitlichen Volutenformen an, die durch punktierte goldene Linien angedeutet sind und ebenfalls schwach geprägt wurden; die Vergoldung sitzt dabei nicht exakt auf der Prägung auf.
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