Fünf sowjetische Medaillen für Solomon Korobtschinski (1900-1985)

Kein Titel vorhanden
2019/194/0
Alltagskultur
Sowjetunion 1945-1968
Schenkung von Alla Donkhina
Solomon Korobtschinski kämpfte im Zweiten Weltkrieg und wurde mit 5 Medaillen ausgezeichnet. Er wurde in Rumänien geboren und lebte dort bis zur sowjetischen Besetzung. Im Jahr 1941 wurde seine Familie in ein Konzentrationslager gebracht (Name unbekannt). Nach der Befreiung des Lagers durch sowjetische Truppen wurde Solomon Korobtschinski zur Armee eingezogen. Seine Medaillen wurden von seinem Sohn Ernest Korobtschinski als Erinnerungsstücke nach Deutschland mitgebracht, als dieser 1993 von Russland nach Deutschland als jüdischer Kontingentflüchtling auswanderte. Ernest Korobtschinski leitete acht Jahre lang ehrenamtlich das russische Kulturprogramm der Jüdischen Gemeinde Hamburg, hielt Vorträge über jiddische Lieder und Kultur sowie über seinen Vater. Im Rahmen des partizipativen Sammlungsprojekts "Objekttage", das am 12.02.2017 in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Dresden stattfand, brachte seine Witwe Alla Donkhina die Medaillen mit.

Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?

Schreiben Sie uns:

Nach oben springen