Sowjetische Medaille "50 Jahre Streitkräfte der UdSSR" für Solomon Korobtschinski (1900-1985)
2019/194/4
Messing vergoldet, Emaille, Ripsband, Aluminiumblechbroschierung, Nadel Stahl
Sowjetunion 1967 - 1968
9 × 4,8 cm (Maße mit Band)
innen umlaufend: "1918-1968"
Schenkung von Alla Donkhina
Goldfarbene Medaille mit hellblau-weiß-rot gestreiftem Band, montiert auf einer pentagonalen Schnalle.
Auf der Vorderseite zeigt ein rundes Medaillon in der Mitte zwei nach links schauende Soldatenköpfe. Auf ihren Helmen ist stirnseitig je ein Stern erkennbar. Das Medaillon liegt mittig auf einem Stern mit rot emaillierten Ecken und ist mit einem Strahlenkranz hinterlegt. Umfasst wird das Motiv von zwei zusammengebundenen Zweigen aus Lorbeerblättern (links) und Eichenlaub (rechts). Auf der Rückseite steht die namensgebende Inschrift in drei Zeilen. Darüber ist ein fünfzackiger Stern angebracht in dessen Mitte Hammer und Sichel überkreuzt dargestellt sind.
Die Medaille wurde zum 50-jährigen Jubiläum der sowjetischen Streitkräfte am 29. Dezember 1967 verliehen. Empfänger der Medaille waren Militärangehörige aller Ränge wie auch Personen im Ruhestand, Angehörige des Ministeriums für Öffentliche Ordnung und Sicherheit und Rotgardisten.
Die Medaille wurde 1967 an Solomon Korobtschinski verliehen. Im Jahr 1941 wurde Solomon Korobtschinski mit seiner Familie in ein Konzentrationslager (Name unbekannt) in Rumänien gebracht. Nach der Befreiung des Lagers durch sowjetische Truppen wurde er zur Armee eingezogen und kämpfte im Zweiten Weltkrieg. Seine Medaille wurde von seinem Sohn Ernest Korobtschinski als Erinnerungsstück nach Deutschland mitgebracht, als er 1993 von Russland nach Deutschland als jüdischer Kontingentflüchtling auswanderte. Im Rahmen des partizipativen Sammlungsprojekts "Objekttage", das am 12.02.2017 in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Dresden stattfand, brachte seine Witwe Alla Donkhina die Medaille mit.
Auf der Vorderseite zeigt ein rundes Medaillon in der Mitte zwei nach links schauende Soldatenköpfe. Auf ihren Helmen ist stirnseitig je ein Stern erkennbar. Das Medaillon liegt mittig auf einem Stern mit rot emaillierten Ecken und ist mit einem Strahlenkranz hinterlegt. Umfasst wird das Motiv von zwei zusammengebundenen Zweigen aus Lorbeerblättern (links) und Eichenlaub (rechts). Auf der Rückseite steht die namensgebende Inschrift in drei Zeilen. Darüber ist ein fünfzackiger Stern angebracht in dessen Mitte Hammer und Sichel überkreuzt dargestellt sind.
Die Medaille wurde zum 50-jährigen Jubiläum der sowjetischen Streitkräfte am 29. Dezember 1967 verliehen. Empfänger der Medaille waren Militärangehörige aller Ränge wie auch Personen im Ruhestand, Angehörige des Ministeriums für Öffentliche Ordnung und Sicherheit und Rotgardisten.
Die Medaille wurde 1967 an Solomon Korobtschinski verliehen. Im Jahr 1941 wurde Solomon Korobtschinski mit seiner Familie in ein Konzentrationslager (Name unbekannt) in Rumänien gebracht. Nach der Befreiung des Lagers durch sowjetische Truppen wurde er zur Armee eingezogen und kämpfte im Zweiten Weltkrieg. Seine Medaille wurde von seinem Sohn Ernest Korobtschinski als Erinnerungsstück nach Deutschland mitgebracht, als er 1993 von Russland nach Deutschland als jüdischer Kontingentflüchtling auswanderte. Im Rahmen des partizipativen Sammlungsprojekts "Objekttage", das am 12.02.2017 in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Dresden stattfand, brachte seine Witwe Alla Donkhina die Medaille mit.
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