Sammlung Günter Messerschmidt

Konvolut/0580
Familiensammlung
Berlin, Hannover 1935-1960
Schenkung von Susanne Messerschmidt
Die Sammlung enthält Dokumente zu Günter Messerschmidt, der wegen seines jüdischen Vaters in der NS-Zeit als "Mischling" diskriminiert und verfolgt wurde. Sein Arbeitsbuch dokumentiert die Stationen seiner Zwangsarbeit und die Arbeitseinsätze für die Organisation Todt. Die Briefe, die er zwischen Dezember 1944 und April 1945 aus den Zwangsarbeitslagern an seine Mutter schrieb, darunter auch herausgeschmuggelte Briefe, mit denen er die Briefzensur umging, schildern anschaulich seinen Alltag, der von Hunger und körperlicher Erschöpfung sowie dem Hoffen auf eine baldige Befreiung geprägt war. Zur Sammlung gehören auch Entschädigungsunterlagen aus der Nachkriegszeit.

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