Tagebuch von Rudolf Herrnstadt (1904-1986)

Rudolf Herrnstadt geb. Breslau 30.09.1904 gest. Johannesburg 1986

2019_191_0248_0001.tif
2019/191/248
Archiv
Papier, Tinte, Metall verschluss, Foto, Kleber
Breslau, München, Florenz, Neapel, Rom 23. April 1922 - April 1924
19 × 15 cm (Sondermaße: aufgeschlagen) Sondermaße: 31 cm
Schenkung von Larry Kamener
Tagebuch von Rudolf Herrnstadt, handschriftlich, Breslau, München, Florenz, Neapel, Rom, 23.04.1922-04.1924.

In dieses Tagebuch schrieb Rudolf Herrnstadt im Alter von 17 bis 19 Jahren. Er füllte es mit Ausschnitten aus Büchern, Theaterstückem und Opern sowie mit Gedichten. Zudem schreibt er seine Gedanken zur Gesellschaft, dem Wesen des Menschen, der Kunst, der Betrachtung der Geschichte sowie zu sich selbst nieder.

Außerdem berichtet Rudolf über einen "Sommersemesteraufenthalt" in München im April 1923, einen Urlaub am Eibsee sowie eine Italienreise im Frühjahr 1924. Auch einen Briefentwurf schrieb Rudolf in das Buch.

Inhalt des Tagebuchs ist ebenfalls seine Liebe zu seiner späteren Ehefrau Dorothea Herrnstadt. Ihr widmet er mehrere Gedichte und schreibt über seine Gefühle zu ihr, ihre Beziehung sowie seine Meinung zur Ehe.

Das Buch enthält Ausschnitte aus folgenden Werken: Das Bildnis des Dorian Gray (Wilde), Der Kaufmann von Venedig (Shakespeare), Clérambault (Rolland), Die Meistersinger von Nürnberg (Wagner), Indipohdi (Hauptmann), Krieg und Frieden (Tolstoi), von deutscher Republik (Mann), Grashalme (Whitman), Der Weg ins Freie (Schnitzler), Vom Wesen des Menschen (Huch), Tristan und Isolde (Wagner), der Schwierige (Hofmannsthal), Die Hermannsschlacht (Kleist), Man kann nie wissen (Shaw), Götterdämmerung (Wagner), Ismael Friedmann (Hauptmann), und Kabale und Liebe (Schiller).

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