Tagebuch von Thea Herrnstadt geb. Heymann (1905-1987)
Dorothea Herrnstadt geb. Königsberg 24.03.1905 gest. Melbourne 1987
2019/265/276
Papier, Tinte, Metall verschluss, Bleistift
Breslau, Berlin, Sellin, Szcecin, Leipzig, Dusniki-Zdój, Szlarska Poreba 5. März 1917 - 5. Februar 1922
16,5 × 12 cm (M)
Sondermaße: 24 cm
Schenkung von Larry Kamener
- Alice Buckwitz;
- Alice Schnell;
- Alma Moodie;
- Bettina Ebstein;
- Bilschowsky;
- Bär;
- Carl Heymann;
- Cläre Böhm;
- Dora Goldmann;
- Dora Schäffer;
- Edith Spiro;
- Ellen Ebstein;
- Elsa Kallmann;
- Else Berliner;
- Enrico Toselli;
- Erich Aufricht;
- Erich Braun;
- Erna Heymann;
- Ernst Ring;
- Ernst Silberfeld;
- Eva Günkert;
- Eva Hainauer;
- Fjodor Michailowitsch Dostojewski;
- Franz Julius Joachim;
- Franz Schlesinger;
- Franz Schubert;
- Frieda Hodapp;
- Frieda Silbermann;
- Friedrich Brauer;
- Georg Hase;
- Gerda Oschinsky;
- Gerhard Kohn;
- Gerhard Tockus;
- Gerhart Hauptmann;
- Gompertz;
- Gottfried Keller;
- Günter Herrnstadt;
- Günther Hirschel;
- Hanna Schmack;
- Hans Brauer;
- Hans Geismar;
- Hans Grabowski;
- Hans Seelenfreund;
- Hans Wildgans;
- Heinz Rieß;
- Herbert Rosen;
- Hermann Vogelstein;
- Hilde Kassel;
- Hilde Spiegel;
- Hugo Silbermann;
- Irene Riesenfeld;
- Johann Wolfgang von Goethe;
- Julius Prüwer;
- Karl Ettlinger;
- Karl Gassmann;
- Klara Breslauer;
- Konrad Kohn;
- Kurt Jakoby;
- Kurt Kallmann;
- Käte Heymann;
- Käthe Hecht;
- Leo Tolstoi;
- Lisbeth Staub;
- Lotte Borchert;
- Lotte Gassmann;
- Lotte Leonard;
- Lotte Placzek;
- Lucie Jacobsohn;
- Magda Steffens;
- Margarete Herrnstadt;
- Margot Gompertz;
- Maria Fein;
- Max Proskauer;
- Max Schillings;
- Norbert Schäffer;
- Oscar Wilde;
- Paula Rosen;
- Rainer Maria Rilke;
- Rudolf Hans Schlesinger;
- Ruth Liebermann;
- Schlesinger;
- Schäffer;
- Toni Landsberg;
- Ucko;
- Vera Adler;
- Walter Hurtig;
- Walter Sackur;
- Walter Tonaß;
- Werner Heymann
Schwarzes Album, gebunden, mit Metallschließe.
Tagebuch von Thea Heymann, handschriftlich, Breslau, Berlin, Sellin, Szcecin, Leipzig, Dusniki-Zdój, Szlarska Poreba, 05.03.1917-05.02.1922.
Die 12-jährige Thea Heymann erhielt das Tagebuch am 4. März 1917 und berichtete in ihm fortan aus ihrem Alltag in Breslau. Sie verfasste einige Einträge bis April, dann schrieb sie erst ab April 1921 wieder in das Buch. Es endet im Februar 1922.
In ihrem Tagebuch erzählt Thea insbesondere von der Schule, ihrem sozialen und familiären Leben und von besonderen Ereignissen, wie z.B. Logenfeste, Theater- oder Opernbesuche, Damenkneipen, Hochzeiten, Weihnachten, usw. Einen großen Teil ihrer Berichte machen die Tanzstunden und die Interaktionen mit Verehrern aus. Außerdem schreibt sie über ihre Sorgen vor der Zukunft, ihr Selbstbild und schaut zum Ende des Jahres 1921 auf das vergangene Jahr zurück. Auch den Tratsch aus ihrer Umgebung teilt sie häufig mit.
Einen großen Teil von Theas Berichten machen die Tanzstunden und die Interaktionen mit Verehrern aus. Besonders häufig spricht sie von Hans Seelenfreund, Gerhard Tockus, Norbert Schäffer und Walter Sackur, doch auch ihren spätereren Ehemann, Rudi Herrnstadt, erwähnt sie.
Theaterstücke und Opern, die sie erwähnt und z.T. beschreibt, sind u.a. Dreimäderlhaus, Über unsere Kraf", Aida, Fidelio, Lady Windermeres Fächer, Nibelungen, Tristan und Isolde, die Räuber, Fliegender Holländer, Spielereien einer Kaiserin, Maria Stuart, Hans Hellig, Iphigenie, Macbeth, Lohengrin, Schatzgräber, Prinzessin Huschewind, Der Schatzgräber, Eugen Onegin, Othello und Das Hollandweibchen.
Tagebuch von Thea Heymann, handschriftlich, Breslau, Berlin, Sellin, Szcecin, Leipzig, Dusniki-Zdój, Szlarska Poreba, 05.03.1917-05.02.1922.
Die 12-jährige Thea Heymann erhielt das Tagebuch am 4. März 1917 und berichtete in ihm fortan aus ihrem Alltag in Breslau. Sie verfasste einige Einträge bis April, dann schrieb sie erst ab April 1921 wieder in das Buch. Es endet im Februar 1922.
In ihrem Tagebuch erzählt Thea insbesondere von der Schule, ihrem sozialen und familiären Leben und von besonderen Ereignissen, wie z.B. Logenfeste, Theater- oder Opernbesuche, Damenkneipen, Hochzeiten, Weihnachten, usw. Einen großen Teil ihrer Berichte machen die Tanzstunden und die Interaktionen mit Verehrern aus. Außerdem schreibt sie über ihre Sorgen vor der Zukunft, ihr Selbstbild und schaut zum Ende des Jahres 1921 auf das vergangene Jahr zurück. Auch den Tratsch aus ihrer Umgebung teilt sie häufig mit.
Einen großen Teil von Theas Berichten machen die Tanzstunden und die Interaktionen mit Verehrern aus. Besonders häufig spricht sie von Hans Seelenfreund, Gerhard Tockus, Norbert Schäffer und Walter Sackur, doch auch ihren spätereren Ehemann, Rudi Herrnstadt, erwähnt sie.
Theaterstücke und Opern, die sie erwähnt und z.T. beschreibt, sind u.a. Dreimäderlhaus, Über unsere Kraf", Aida, Fidelio, Lady Windermeres Fächer, Nibelungen, Tristan und Isolde, die Räuber, Fliegender Holländer, Spielereien einer Kaiserin, Maria Stuart, Hans Hellig, Iphigenie, Macbeth, Lohengrin, Schatzgräber, Prinzessin Huschewind, Der Schatzgräber, Eugen Onegin, Othello und Das Hollandweibchen.
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