Kaffeeservice der Familie Freund

KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH

KGK 85_500_0 + KGK 85_9_1-2 + KGK 85_10_1 -2 + _KGK 85_11_0 + KGK 85_12_0 + KGK 85_13_0
KGK 85/500/0
Alltagskultur
Porzellan
Berlin ca. 1830
Unterseite: "KPM"
Bendt, Vera: Judaica-Katalog, Kat. Berlin-Museum / Abteilung Jüdisches Museum, Berlin: Jüdisches Museum 1989, S. 56 (Abb. des kompletten Services), S. 59, S. 61f.
Kaffeeservice aus weißem Porzellan; florales Dekor; gold umrandet; bestehend aus:
- Service-Platte
- Kaffeekanne
- Milchkanne
- Zuckerdose
- 2 Tassen
- 2 Untertassen

Das Service stammt aus der Familie des nach England emigrierten Textilfabrikanten und Kunstsammlers Julius Freund, der es von seinen Tanten aus Breslau erbte. 1930 lebte die Familie Freund in der Haberlandstraße 7 im Bayerischen Viertel in Berlin.
Der Familienüberlieferung nach soll es sich um Judenporzellan handeln; die Tülle der Kaffeekanne in Form eines Maskerons wurde als Judenfratze interpretiert.

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