Brieföffner aus dem Besitz von Walter Simon (1882-1942)

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2012/349/2
Alltagskultur
Silber, graviert,Korb: Zinn mit Resten einer roten Farbfassung
Berlin Wintersemester 1903 - 1904
3,6 × 5,1 × 24 cm (Tiefe=Länge)
Klinge (graviert): Bruno Fels FWV [=Zirkel der Freien Wissenschaftlichen Vereinigung] A. H. [=Alter Herr] s./l. Lbf. [=seinem lieben Leibfuchs] Walter Simon FWV [=Zirkel] x. z. frdl. Erg. [=zur freundlichen Erinnerung] W. 1903/04 S [=Wintersemester]
Zum Andenken an Walter und Helene Simon, die im Holocaust umkamen. Von ihren Kindern Carla und Stefan Helmut Simon
Brieföffner in Form eines Degens mit gravierter Widmung auf der Klinge. Der Griff des Degens ist komplett geschützt durch eine rundliche, reich dekorierte Degenglocke.

Der Brieföffner wurde Walter Simon im Wintersemester 1903/04 gewidmet. Walter Simon studierte in Freiburg und Berlin Jura und war Mitglied in der Freien Wissenschaftlichen Vereinigung, der ersten anti-antisemitischen Studentenverbindung, die 1881 als Reaktion auf den an den Universitäten grassierenden Antisemitimus gegründet wurde.

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