Bierzipfel aus dem Besitz von Walter Simon (1882-1942)
2012/349/6
Seide, Seidenripsband mit Moiréeffekt, Metallfäden, Silber, graviert
Wintersemester 1900 - 1901
11,5 × 2,8 cm
Schieber (graviert): FWV [=Zirkel]
Rs. (graviert): Bruno Fels FWV xxxx s/l / Lbf. Walter Simon FWV / z. frdl. Erg. W. 1900/91 S.
Zum Andenken an Walter und Helene Simon, die im Holocaust umkamen. Von ihren Kindern Carla und Stefan Helmut Simon
Bierzipfel in den Farben der Freien Wissenschaftlichen Vereinigung mit einem gravierten Schieber; silber/weiß-rot-blau gestreiftes Ripsband; oben Karabinerhaken zur Befestigung.
Die Freie Wissenschaftliche Vereinigung wurde 1881 als Reaktion auf den Antisemitismus, der damals an den Universitäten grassierte, gegründet. Sie stand jüdischen wie christlichen Studenten offen. Ende des 19. Jahrhunderts bildeten Juden die Mehrheit der Mitglieder in der FWV Mitglied. Walter Sally Simon studierte Jura in Berlin. Er kam 1942 im Ghetto Riga ums Leben.
Die Freie Wissenschaftliche Vereinigung wurde 1881 als Reaktion auf den Antisemitismus, der damals an den Universitäten grassierte, gegründet. Sie stand jüdischen wie christlichen Studenten offen. Ende des 19. Jahrhunderts bildeten Juden die Mehrheit der Mitglieder in der FWV Mitglied. Walter Sally Simon studierte Jura in Berlin. Er kam 1942 im Ghetto Riga ums Leben.
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