Weinzipfel aus dem Besitz von Walter Simon (1882-1942)
2012/349/7
Seide, Seidenripsband mit Moiréeffekt, Metallfäden, Silber, graviert
Sommersemester 1903
8,9 × 1,4 cm
Schieber (graviert): [FWV?] [=Zirkel] // u. Freund W. Simon // z. frd. Erg. Berlin SS 03
Zum Andenken an Walter und Helene Simon, die im Holocaust umkamen. Von ihren Kindern Carla und Stefan Helmut Simon
Weinzipfel in den Farben der Freien Wissenschaftlichen Vereinigung mit drei gravierten Schieber; silber/weiß-rot-blau gestreiftes Ripsband; oben Karabinerhaken zur Befestigung.
Die Freie Wissenschaftliche Vereinigung wurde 1881 als Reaktion auf den Antisemitismus, der damals an den Universitäten grassierte, gegründet. Sie stand jüdischen wie christlichen Studenten offen. Ende des 19. Jahrhunderts bildeten Juden die Mehrheit der Mitglieder in der FWV. Walter Sally Simon studierte Jura in Berlin. Er kam 1942 im Ghetto Riga ums Leben.
Die Freie Wissenschaftliche Vereinigung wurde 1881 als Reaktion auf den Antisemitismus, der damals an den Universitäten grassierte, gegründet. Sie stand jüdischen wie christlichen Studenten offen. Ende des 19. Jahrhunderts bildeten Juden die Mehrheit der Mitglieder in der FWV. Walter Sally Simon studierte Jura in Berlin. Er kam 1942 im Ghetto Riga ums Leben.
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