Brief von Wolfgang Goldschmidt an die Familie seiner Frau über deren Verhaftung in Frankreich
2005/146/322
Papier, Tinte
Brüssel 15. August 1940
26,3 × 20,8 cm
Schuhe von Toten, Dresden und die Shoa, Militärhistorisches Museum Dresden, Ausstellungskatalog, Sandstein 2014, S. 179
Schenkung von Ralph Wagner
Ein Blatt, handschriftlich mit Tinte beschrieben.
Wolfgang Goldschmidt schreibt an seine Schwägerin und seinen Schwager Hilde und Lothar Wagner in den USA über die Festnahme seiner Frau Ruth Goldschmidt in Frankreich. Er hat gehört, dass sie ins Lager Gurs gekommen ist, kann ihr aber von Belgien aus nicht helfen. Nun bittet er ihre Verwandten, über das Rote Kreuz Hilfe anzufordern und zu versuchen, sie in die USA zu holen. Ruth und Wolfgang Goldschmidt hatten sich 1940 getrennt. Nach dem Überfall der Deutschen auf Belgien war Ruth Goldschmidt alleine nach Frankreich geflohen, wo man sie später festnahm und internierte. Im August 1942 wurde sie von Frankreich aus nach Auschwitz deportiert. Sie hat nicht überlebt.
Wolfgang Goldschmidt schreibt an seine Schwägerin und seinen Schwager Hilde und Lothar Wagner in den USA über die Festnahme seiner Frau Ruth Goldschmidt in Frankreich. Er hat gehört, dass sie ins Lager Gurs gekommen ist, kann ihr aber von Belgien aus nicht helfen. Nun bittet er ihre Verwandten, über das Rote Kreuz Hilfe anzufordern und zu versuchen, sie in die USA zu holen. Ruth und Wolfgang Goldschmidt hatten sich 1940 getrennt. Nach dem Überfall der Deutschen auf Belgien war Ruth Goldschmidt alleine nach Frankreich geflohen, wo man sie später festnahm und internierte. Im August 1942 wurde sie von Frankreich aus nach Auschwitz deportiert. Sie hat nicht überlebt.
Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?
Schreiben Sie uns: