Brief von Ruth Goldschmidt (1914-1944) an Paula Weinberg und Hilde Wagner
Ruth Goldschmidt geb. Dresden 17.10.1914 gest. Auschwitz 1944
2005/146/315
Papier, Tinte
Gurs 1. August 1942
21 × 13,5 cm (gefaltet gemessen)
Schuhe von Toten, Dresden und die Shoa, Militärhistorisches Museum Dresden, Ausstellungskatalog, Sandstein 2014, S. 180
Schenkung von Ralph Wagner
Faltblatt, Luftpostpapier, 2 Seiten handschriftlich mit Tinte geschrieben.
Ruth Goldschmidt schreibt aus dem Lager Gurs an ihre Mutter und ihre Schwester in den USA. Sie schreibt, dass sie bisher keine Nachrichten von ihnen erhalten hat und hofft, dass ihr Brief sie erreichen wird. Sie sendet gute Wünsche zum Neujahrsfest und hofft, dass sie selbst die Zeit im Lager überstehen wird. Sie schreibt, die Zeiten seien "unruhig" und es könne sein, dass sie wieder fortmüsse. Auch bittet sie um Geld, da sie sich ärztlich behandeln lassen muss, wofür ihr die Mittel fehlen.
Neun Tage später wurde Ruth Goldschmidt nach Auschwitz deportiert.
Ruth Goldschmidt schreibt aus dem Lager Gurs an ihre Mutter und ihre Schwester in den USA. Sie schreibt, dass sie bisher keine Nachrichten von ihnen erhalten hat und hofft, dass ihr Brief sie erreichen wird. Sie sendet gute Wünsche zum Neujahrsfest und hofft, dass sie selbst die Zeit im Lager überstehen wird. Sie schreibt, die Zeiten seien "unruhig" und es könne sein, dass sie wieder fortmüsse. Auch bittet sie um Geld, da sie sich ärztlich behandeln lassen muss, wofür ihr die Mittel fehlen.
Neun Tage später wurde Ruth Goldschmidt nach Auschwitz deportiert.
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