Sammlung Samuel Steinfeld
Konvolut/0250
Deblin, Dresden, Berlin ca. 1920 - 1986
Schenkung von Mirjam Trökes
- Alexander Rothholz;
- Amtsgericht Berlin-Charlottenburg;
- Amtsgericht Dresden;
- Amtsgericht Schneeberg;
- Amtsgericht Stuttgart;
- Berliner Morgenpost;
- Berliner Privatbank;
- Bezirksamt Berlin-Charlottenburg;
- Bezirksamt Berlin-Wilmersdorf;
- Bund politisch, rassisch, religiös Verfolgter e.V.;
- Bundesverfassungsgericht Karlsruhe;
- Bundesversicherungsanstalt für Angestellte;
- Bundesverwaltungsgericht Berlin;
- Darlehenskasse für jüdische Gewerbetreibende und freie Berufe;
- Der Polizeipräsident in Berlin;
- Entschädigungsamt Berlin;
- Finanzamt Berlin-Wilmersdorf;
- Heinz Galinski;
- Herta Steinfeld;
- Ignatz Bubis;
- International Refugee Organization (IRO);
- Israel Steinfeld;
- Jerzy Szejnfeld;
- Jewish Agency for Palestine;
- Jugend-Kinder-Zentrum der Jüdischen Gemeinde zu Berlin;
- Jüdische Gemeinde zu Berlin;
- Keren Kajemeth LeIsrael JNF - KKL;
- Kreisgericht Dresden;
- Landesarbeitsamt Berlin;
- Landgericht Berlin-Charlottenburg;
- Landgericht Dresden;
- Magistrat von Berlin / Magistrat von Groß-Berlin;
- Mirjam Trökes;
- Oberverwaltungsgericht Berlin;
- Samuel Steinfeld;
- Shmuel Rodensky;
- Simon Hermann (Sigmund) Weltlinger;
- Sowjetische Militäradministration in Deutschland;
- Steueramt Dresden;
- Synagoge Pestalozzistraße;
- Tanz-Café Femina, Bruchmühlbach;
- Untersuchungshaftanstalt Dresden;
- Untersuchungshaftanstalt Radebeul;
- Verwaltungsgericht Berlin;
- Wohnungsamt Dresden;
- Zionistische Organisation in Deutschland
Die Sammlung enthält Dokumente und Fotografien zu Samuel Steinfeld (1911-1987). Der Großteil stammt aus der Nachkriegszeit, während einige Familienfotografien bis in die 1920er Jahre zurückreichen. Nach seiner Befreiung aus dem Konzentrationslager und seiner Zeit im DP-Camp Schlachtensee versuchte der staatenlos gewordene Steinfeld, dessen nächste Familienangehörige im Holocaust ermordet worden waren, im Berufsleben wieder Tritt zu fassen. Zusammen mit Ignatz Bubis war er in Dresden und auch in der Vier-Sektoren-Stadt Berlin als Kaufmann tätig. Neben Berufspapieren sind auch Dokumente überliefert, die im Zuge seiner Strafverfolgung 1950 und 1953 in der DDR entstanden sind, als man ihm Schiebergeschäfte vorwarf. Überliefert ist auch eine West-Berliner Tageszeitung, die ihn als "König der Unterwelt" bezeichnete. Bestandteil der Sammlung sind auch Dokumente zu seiner finanziellen Entschädigung in den 1950er und 1960er Jahren. Die Fotografien datieren teils aus Steinfelds Jugend im polnischen Deblin, aber auch aus der Nachkriegszeit in Dresden und Berlin. Sie zeigen u. a. einen Sederabend und eine Purimfeier in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Zu Steinfelds NS-Zwangsarbeit am Flughafen Deblin ist eine Erkennungsmarke überliefert.
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