Sammeldatensatz: Brief an die Deutsche Post - Kunstautomat, 1. Runde
2013/409/0
Papier, bedruckt, beschrieben; Metall
Berlin 2013
10,4 × 10,4 cm (gefaltet, in der Banderole)
Banderole (handschriftlich mit Filzstift): Alex Martinis Roe
Banderole (handschriftlich mit Filzstift): A Letter to Deutsche Post, 2013, 27/50
Brief der Künstlerin Alex Martinis Roe an die Deutsche Post zur Neuauflage der Briefmarken "Hannah Arendt" und "Rahel Varnhagen" aus der Serie "Deutsche Frauen" (Konzeptkunst).
Gefalteter Brief, Din A4, gesteckt in einer Papierbanderole, mit einer Büroklammer befestigt.
Das Schreiben ist in schwarz abgedruckt, darunter sind die zwei Briefmarken aus der Reihe "Frauen der Deutschen Geschichte" der Deutschen Bundespost aus dem Jahr 1985 farbig abgedruckt. Im Text erläutert die Autorin die Gründe für die gewünschte Neuauflage der Briefmarken und für die Ausstellung im Jüdischen Museum.
Dieser Brief an die Deutsche Post schlägt eine Kooperation mit dem Jüdischen Museum und der Künstlerin vor, um zwei Briefmarken aus der Serie Frauen der Deutsche Geschichte, die 1985 zum ersten Mal ausgegeben wurde, neu aufzulegen. Eine Briefmarke zeigt ein Porträt der Salonière der Berliner jüdischen Aufklärung Rahel Varnhagen, die andere ein Porträt der Philosophin Hannah Arendt. Beide Frauen waren in ihrer Zeit angesehene Schriftstellerinnen, und beide waren gezwungen, vor dem Antisemitismus zu fliehen. Hannah Arendt schrieb 1933 eine Biographie über Rahel Varnhagen. Die Verbindung, die dieses Buch zwischen den Lebensgeschichten beider Frauen herstellt, inspirierte die Künstlerin zu dem Vorschlag, die Briefmarken als Sonderauflage wieder auszugeben, zusammengestellt in einer kleinen Porträt-Mappe.
Die Künstlerin zu ihrem Werk:
"Ihre aktuellen Projekte beschäftigen sich mit den Beziehungen zwischen Autorinnen und versuchen, spezifische und produktive Beziehungen zwischen den Generationen zu fördern. Dies ist für die Künstlerin ein Weg, an der Konstruktion feministischer Geschichtsschreibungen und Zukunftsvisionen teilzuhaben."
150 Exemplare des Werkes wurden 2013 in der ersten Bestückungs-Runde des Kunstautomaten im Jüdischen Museum Berlin verkauft.
Gefalteter Brief, Din A4, gesteckt in einer Papierbanderole, mit einer Büroklammer befestigt.
Das Schreiben ist in schwarz abgedruckt, darunter sind die zwei Briefmarken aus der Reihe "Frauen der Deutschen Geschichte" der Deutschen Bundespost aus dem Jahr 1985 farbig abgedruckt. Im Text erläutert die Autorin die Gründe für die gewünschte Neuauflage der Briefmarken und für die Ausstellung im Jüdischen Museum.
Dieser Brief an die Deutsche Post schlägt eine Kooperation mit dem Jüdischen Museum und der Künstlerin vor, um zwei Briefmarken aus der Serie Frauen der Deutsche Geschichte, die 1985 zum ersten Mal ausgegeben wurde, neu aufzulegen. Eine Briefmarke zeigt ein Porträt der Salonière der Berliner jüdischen Aufklärung Rahel Varnhagen, die andere ein Porträt der Philosophin Hannah Arendt. Beide Frauen waren in ihrer Zeit angesehene Schriftstellerinnen, und beide waren gezwungen, vor dem Antisemitismus zu fliehen. Hannah Arendt schrieb 1933 eine Biographie über Rahel Varnhagen. Die Verbindung, die dieses Buch zwischen den Lebensgeschichten beider Frauen herstellt, inspirierte die Künstlerin zu dem Vorschlag, die Briefmarken als Sonderauflage wieder auszugeben, zusammengestellt in einer kleinen Porträt-Mappe.
Die Künstlerin zu ihrem Werk:
"Ihre aktuellen Projekte beschäftigen sich mit den Beziehungen zwischen Autorinnen und versuchen, spezifische und produktive Beziehungen zwischen den Generationen zu fördern. Dies ist für die Künstlerin ein Weg, an der Konstruktion feministischer Geschichtsschreibungen und Zukunftsvisionen teilzuhaben."
150 Exemplare des Werkes wurden 2013 in der ersten Bestückungs-Runde des Kunstautomaten im Jüdischen Museum Berlin verkauft.
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