Notizzettel zu den Gründen, das Ehrenkreuz für Frontkämpfer aufzubewahren

Richard Moritz Polack geb. Hamburg 16.02.1880 gest. Bucklow 11.10.1956

2013_395_072
2013/395/72
Archiv
Papier, Tinte
Montauban Juli 1945
19,5 × 13,4 cm
Schenkung von Orah Young
Notizzettel: betr. Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer und NS-Verfolgung, handschriftlich.

Im Januar 1935 wurde Richard Polack für seinen Kriegsdienst im Ersten Weltkrieg mit dem Ehrenkreuz für Kriegsteilnehmer ausgezeichnet, seiner Meinung nach eine "lächerliche Auszeichnung", die "die Verlogenheit und Verwerflichkeit" des NS-Regimes zeigte. Zwei Monate später emigrierte er nach Frankreich. Dort überlebte er die NS-Herrschaft, zuletzt in der Illegalität. Wenige Monate nach seiner Befreiung schrieb er diese verbitterten Zeilen, die mit den Worten enden: "Schmach und Schande diesem Führer und dem Deutschland seiner Zeit."

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