Beate Cäcilie (1901-1944) und Theodor Kranz (1897-1980) mit Verwandten

2014/401/17
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie
Gröningen Pfingsten 1942
8,9 × 6 cm
Schenkung von Leonie und Walter Frankenstein
Fotografie (s/w), Hochformat, auf S. 17 eines Fotoalbums, rechts neben Fotografie (hs. mit Kugelschreiber): "Pfingsttag 42, Haus- / garten Grö. Hinterstr."

Die Aufnahme zeigt einen Mann, zwei Frauen und zwei Kinder, die vor einer Ziegelmauer stehen. In der vorderen Reihe stehen zwei Mädchen die beide das gleiche Kleid tragen, das hell-dunkel kariert und kurzärmelig ist. Links hinter ihnen steht eine Frau (Beate Cäcilie Kranz), die ein helles Kleid trägt. Ihre linke Hand steckt sie in eine der Taschen des Kleides. Rechts neben ihr in der Mitte der Gruppe steht der Mann (Theodor Kranz), der eine mitteldunkle Jacke trägt und in seiner linken Hand eine Pfeife hält. Auf der rechten Seite steht die zwiete Frau, die ein helles Kleid mit dunklem Msuter und ein Tuch im Haar trägt. Im Hintergrund ist eine Mauer aus Ziegeln zu sehen.

Der Christ Theodor Kranz und die Jüdin Beate Cäcilie Adler heirateten am 10.10.1934. Im Spätsommer 1943 wird Beate Kranz denunziert und in das KZ Auschwitz deportiert. In der Silvesternacht 1943 macht Theodor Kranz sich auf den Weg nach Auschwitz, um sich nach dem Schicksal seine Frau zu erkundigen, die ihm vorher zwei Briefe aus dem Lager schicken konnte. Er kommt am 03.01.1944 am Tor des Lagers an, wo ihm wird mitgeteilt, dass seine Frau bereits verstorben sei.

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