Sammlung Familien Marcus / Wolf
Konvolut/0466
Berlin, Santiago de Chile u.a. ca. 1878 - 2015
Schenkung von Dita Marcus Wolf
- Adass Jisroel [Israelitische Synagogengemeinde];
- Alberto Wolf;
- Allgemeiner Blindenverein Berlin gegr. 1874 e.V.;
- Andreas-Real-Gymnasium;
- Arbeitsamt Berlin;
- Arnoldo (Abraham) Wolf;
- Benno Baruch Marcus;
- Bertha Marcus;
- Brasch & Rothenstein, Internationale Spedition;
- Chilenisches Generalkonsulat, Hamburg;
- Cirla Wolf;
- Der Polizeipräsident in Berlin;
- Der Strom Verlag;
- Deutscher Landesverband der Hechaluz;
- Deutsches Konsulat, Santiago de Chile;
- Dita Marcus Wolf;
- Entschädigungsamt Berlin;
- Feiga (Fanny) Marcus;
- Frank Hieronymus;
- Frank Marcus;
- Friedrich Böer;
- Gerson Honig, Futterstoffe und Schneiderartikel;
- Grete Marcus;
- Handelsvertretung der U.d.S.S.R. in Deutschland;
- Hans Müller;
- Heinz Salomon Marcus;
- Jüdische Gemeinde Berlin (Ost) / Jüdische Gemeinde von Groß Berlin;
- Jüdischer Friedhof Berlin-Weißensee (Verwaltung);
- Jüdischer Friedhof Heerstraße, Berlin;
- Leib Wolf;
- Louis Marcus;
- Marcus;
- Max Wolf;
- Minna Marcus;
- Nachman Emilio Wolf;
- Philipp Marcus;
- Provinziale und Städtische Kunsthallen zu Danzig;
- Rawiczer;
- Regina Rabinovich;
- Regina Rawiczer;
- Regina Wolf;
- Rosa Müller;
- S. Ebert, Futterstoffe und Schneiderbedarfsartikel;
- Sara Kornblum;
- Selma Ksinski;
- Selma Rawiczer;
- Teppich Bursch, Fachgeschäft für Teppiche, Möbelstoffe, Gardinen;
- Victor Marcus;
- Wolf;
- Yad Vashem
Die Sammlung enthält Dokumente und Fotografien zu dem Kaufmann Philipp Marcus und seiner Frau Bertha geb. Rawiczer, zu ihrer Tochter Rosa Müller geb. Marcus, ihrem Sohn Heinz Solomon Marcus und dessen Frau Feiga (Fanny) Marcus geb. Wolf. Die Familie Marcus lebte in Berlin und war bürgerlich assimiliert, die Familie Wolf kam aus Mielec (Bezirk Krakau), war religiös und sprach Deutsch und Jiddisch. Während Philipp und Bertha Marcus früh starben und die Zeit des Nationalsozialismus nicht mehr erlebten, flohen Heinz und Feiga Marcus wegen der antisemitischen Verfolgungen in Deutschland 1935 mit ihrem Sohn nach Chile. Dort lebten bereits ein Bruder von Feiga Marcus sowie ihre Eltern. Rosa Müller überlebte die Zeit des Nationalsozialismus in Deutschland durch den Schutz ihrer Ehe mit einem Nichtjuden. Neben Lebensdokumenten, Berufsdokumenten, einigen Entschädigungsunterlagen und Korrespondenz enthält der Bestand Dokumente und Fotografien zur Teilnahme Feiga Marcus an der zionistischen Jugendbewegung, zur Emigration der Familie nach Südamerika und der Rückkehr von Heinz und Feiga Marcus im Jahr 1971 nach Deutschland. Zahlreiche private Fotografien geben Auskunft vom Leben der Familie und ihrer Angehörigen in Deutschland und Südamerika.
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