Gedenkstätte auf dem jüdischen Friedhof Rostock

Wolfgang Gregor

2016/108/19
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie
Rostock ca. 1990 - 1991
24 × 17,6 cm
Klaus Arlt, Constantin Beyer: Zeugnisse jüdischer Kultur. Erinnerungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Wichern-Verlag / Tourist-Verlag, Berlin 1992.
Fotografie (s/w), Hochformat.

Auf der Fotografie ist ein beschrifteter Stein (Gedenkstein) vor einer Stele auf einem Gelände abgebildet. Am oberen Ende der Stele ist ein siebenarmiger Leuchter (Menora) abgebildet. Um die Stele und den Stein herum stehen kahle Bäume. Das Gelände ist eingezäunt.

Die Fotografie wurde auf dem Gelände des jüdischen Friedhofs in Rostock aufgenommen.
1948 erfolgte die Rückübereignung des Friedhofs an die neu gegründete Jüdische Landesgemeinde Mecklenburg, die am 8. November 1963 darauf einen ersten Gedenkstein einweihte. Am 11. November 1988 wurde ein neues Mahnmal inmitten des Friedhofs eingeweiht, das die Namen der damals dokumentierten Opfer der Shoa trägt. Heute befinden sich auf dem Friedhof noch etwa 155 Grabsteine.

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