Tora-Zeiger (Jad)
KGM 81/86/0
Silber, montiert; graviert
Nürnberg Mitte des 19. Jahrhunderts
28 cm, 0,1 kg
28 cm, 0,1 kg
Auf der Öse: MZ: "N" (in eingestanztem Kreis); zwei weitere Marken nicht identifizierbar (verm. nach links blickendes, steigendes Tier in einem Kreis)
Hebr. Widmungsinschrift
Die Sammlung Zvi Sofer, Ausst.Kat., Hameln 1980, Nr. 67, S. 51.
Bendt, Vera/Berlin Museum (Hg.): Judaica-Katalog, Berlin 1989, Nr. 71, S. 163-164, Abb. S. 165.
Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Der schlichte, konisch zulaufende Tora-Zeiger ist vierteilig in Hand, Arm, Griff und Kugelabschluss gegliedert . Die Hand mit ausgestrecktem und leicht gebogenem Zeigefinger und Daumen ist in eine schmale, stufig hervortretende Manschette eingefasst. Der Arm ist mittig durch spiralförmig angeordnete Linien und Ringe verziert. Zwischen Arm und Griff befindet sich ein kugelförmiger Absatz. Der Griff ist als Sechskantstab gestaltet. Auf vier der sechs Flächen des Griffs befindet sich eine hebräische Inschrift, die auf Deutsch lautet: "Dies gehört Jaacov Sohn/ Abrahams/ gegeben im Namen der Tochter des/ Josef ha-Cohen". Eine schlichte Kugel mit Öse bildet den Abschluss des Tora-Zeigers.
Ähnliche Vergleichsobjekte dieses Typs befinden sich in den Sammlungen des Jüdischen Museums in Frankfurt (JMF 87-92) und des Israel Museums in Jerusalem (Inv. Nr. 149/204, ehemals Sammlung Feuchtwanger, HF 180).
Dieser Tora-Zeiger war Teil der Sammlung Zwi Sofer, die 1981 für die Jüdische Abteilung des Berlin Museums erworben wurde und sich heute im Jüdischen Museum Berlin befindet. Da die Provenienz des Objekts zwischen 1933 und 1945 Lücken aufweist, ist das Jüdische Museum Berlin bemüht diese durch gezielte Recherchen aufzuklären.
Ähnliche Vergleichsobjekte dieses Typs befinden sich in den Sammlungen des Jüdischen Museums in Frankfurt (JMF 87-92) und des Israel Museums in Jerusalem (Inv. Nr. 149/204, ehemals Sammlung Feuchtwanger, HF 180).
Dieser Tora-Zeiger war Teil der Sammlung Zwi Sofer, die 1981 für die Jüdische Abteilung des Berlin Museums erworben wurde und sich heute im Jüdischen Museum Berlin befindet. Da die Provenienz des Objekts zwischen 1933 und 1945 Lücken aufweist, ist das Jüdische Museum Berlin bemüht diese durch gezielte Recherchen aufzuklären.
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