Neue Synagoge zu Landsberg an der Warthe und Johanniter-Krankenhaus zu Sonneburg
Anonym, Carl Tietz geb. Jastrow 25.01.1831 gest. Oberdöbling 03.08.1874
2023/10
Lithografie auf Papier
Deutschland 1861
Blattmaß: 22 x 14,8 cm
u.M. (im Druck): Neue Synagoge zu Landsberg a/W. / Johanniter-Krankenhaus zu Sonnenburg.
u.r. (im Druck): 1. pag. 467 / 2. pag 493
W. Riehl und J. Scheu (Hrsg.): Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafenthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen Bestande. Berlin 1861, S. 464–469.
Schenkung von Jochem-Dieter Oesterreich, Berlin
Druckgrafik im Hochformat.
Zwei Ansichten von Gebäuden, die übereinander dargestellt sind. Im oberen Bereich ist eine rechteckige, kastenförmige Synagoge mit Rundbogenfenstern und kleinen Türmen in den Ecken dargestellt. An die Synagoge grenzt ein Zaun, im Hintergrund sind weitere Gebäude zu erkennen. Es handelt sich um die von Carl Tietz entworfene Synagoge in Landsberg a./W., heute Gorzów Wielkopolski. Im unteren Bereich ist ein Krankenhaus in einer Landschaft mit Bäumen dargestellt. An der Front des Gebäudes sind zahlreiche Türmchen und ein verzierter Erker zu erkennen.
Der erläuternde Text aus der Publikation, aus der diese Abbildung herausgetrennt wurde, lautet für die Synagoge: "Den Juden muß die Stadt L. in humanem Geiste schon zeitig eine offene Stätte bereitet haben. Urkundlich besaßen sie schon vor 1713 einen Begräbnißplatz hier. An Stelle der 1752 erbauten, aber baufällig gewordenen Synagoge, errichtete die Gemeinde 1853 u. 54 ein neues Gotteshaus, nach dem Entwurfe des Architekten Tietz zu Berlin, ein Prachtgebäude im byzantinischen Style. Rabbiner Prediger Dr. Reichmann." (W. Riehl und J. Scheu (Hrsg.): Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen Bestande. Berlin 1861, S. 467.)
Zwei Ansichten von Gebäuden, die übereinander dargestellt sind. Im oberen Bereich ist eine rechteckige, kastenförmige Synagoge mit Rundbogenfenstern und kleinen Türmen in den Ecken dargestellt. An die Synagoge grenzt ein Zaun, im Hintergrund sind weitere Gebäude zu erkennen. Es handelt sich um die von Carl Tietz entworfene Synagoge in Landsberg a./W., heute Gorzów Wielkopolski. Im unteren Bereich ist ein Krankenhaus in einer Landschaft mit Bäumen dargestellt. An der Front des Gebäudes sind zahlreiche Türmchen und ein verzierter Erker zu erkennen.
Der erläuternde Text aus der Publikation, aus der diese Abbildung herausgetrennt wurde, lautet für die Synagoge: "Den Juden muß die Stadt L. in humanem Geiste schon zeitig eine offene Stätte bereitet haben. Urkundlich besaßen sie schon vor 1713 einen Begräbnißplatz hier. An Stelle der 1752 erbauten, aber baufällig gewordenen Synagoge, errichtete die Gemeinde 1853 u. 54 ein neues Gotteshaus, nach dem Entwurfe des Architekten Tietz zu Berlin, ein Prachtgebäude im byzantinischen Style. Rabbiner Prediger Dr. Reichmann." (W. Riehl und J. Scheu (Hrsg.): Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Markgrafthum Nieder-Lausitz in ihrer Geschichte und in ihrem gegenwärtigen Bestande. Berlin 1861, S. 467.)
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