Medaille zu Ehren von Gabriel Riesser (1806-1863)
1999/70/0
Bronze, geprägt
Berlin 1836 - 1836 1836
0,8 × 6 cm (flachliegend gemessen)
Avers, Sockelkante: G.LOOS.DIR. L.HELD FEC
Avers: DEM STREITER / FÜR RECHT UND FREIHEIT / DR. GABRIEL RIESSER / SEINE HAMBURGISCHEN / GLAUBENSGENOSSEN / MDCCCXXXVI; Revers: (oben, umlaufend) HABEN WIR NICHT ALLE EINEN VATER - HAT UNS NICHT EIN GOTT ERSCHAFFEN / (unten:) MALEACHI II.X.
Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Geschichten einer Ausstellung. Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, Kat. Jüdisches Museum Berlin, Berlin: Proprietas-Verlag, 2. Auflage, 2002.
Arno Herzig: Gabriel Riesser, Hamburg 2008
Medaille, verliehen von der Hamburger Judenschaft als Dank für Verdienste von Gabriel Riesser um die Emanzipation.
Avers: Majuskel-Inschrift
Revers: Figürliche Szene: In der Mitte auf einem Sockel frontal mit gekreuzten Füßen sitzend Caritas (Frau mit Nimbus, zwei Kinder stillend), davor links Personifikation des Judentums (Synagoga): Frau in tailliertem reichem Kleid mit Ketten (Fesseln) an den Handgelenken, wendet sich nach rechts, weist mit der Linken auf die Caritas, hält in der Rechten eine oben abgerundete Tafel (Typus: Gesetzestafel) mit hebr. Inschrift (jeweils die ersten beiden Worte der 10 Gebote). Rechts bekrönte Personifikation des Christentums (Ecclesia), in langem, lose fallendem Gewand, um den Hals ein Band, an dem ein Kreuz hängt. Gesicht aus der Frontalität leicht nach rechts gewandt, die linke Hand, die ein Zepter hält, auf einen Bücherstapel gestützt, aus dem eine Schriftrolle hervorragt; der Stapel liegt auf einem mit einem Kreuz gekennzeichneten Sockel.
Avers: Majuskel-Inschrift
Revers: Figürliche Szene: In der Mitte auf einem Sockel frontal mit gekreuzten Füßen sitzend Caritas (Frau mit Nimbus, zwei Kinder stillend), davor links Personifikation des Judentums (Synagoga): Frau in tailliertem reichem Kleid mit Ketten (Fesseln) an den Handgelenken, wendet sich nach rechts, weist mit der Linken auf die Caritas, hält in der Rechten eine oben abgerundete Tafel (Typus: Gesetzestafel) mit hebr. Inschrift (jeweils die ersten beiden Worte der 10 Gebote). Rechts bekrönte Personifikation des Christentums (Ecclesia), in langem, lose fallendem Gewand, um den Hals ein Band, an dem ein Kreuz hängt. Gesicht aus der Frontalität leicht nach rechts gewandt, die linke Hand, die ein Zepter hält, auf einen Bücherstapel gestützt, aus dem eine Schriftrolle hervorragt; der Stapel liegt auf einem mit einem Kreuz gekennzeichneten Sockel.
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