Atelierporträt von Herrmann (Hirsch) Burchardt (1820-1904)

2000_500_45
2000/500/45
Fotografische Sammlung
Fotografie (s/w)
Fotografie auf Karton montiert
vermutlich Berlin ca. 1864
Sondermaße (Papprahmen): 31,3 × 23,8 cm 28,6 × 21 cm (Maße sind Fotomaße )
Schenkung von Albert Stephan Mautner
Fotografie (s/w), Hochformat, Fotografie auf beigen Karton montiert, retuschiert

Atelierporträt von Hermann (Hirsch) Burchardt. Er ist als Schulterstück und in Dreiviertelansicht nach rechts gewandt dargestellt. Er trägt ein helles Hemd mit Vatermörder-Kragen, eine Fliege und am Revers eine Kette mit vier Ehrenzeichen (Kreuze) sowie einen dunklen Anzug.
Der Mode entsprechend trägt er sein Haar gescheitelt, am Oberkopf stark pomadisiert und in den gerade die Ohren bedeckenden Spitzen gelockt.
An den Augen, dem Bart und seinem Haar sind starke Retuschen zu erkennen.

Ausstellungstext Dauerausstellung JMB:
"Nur Arbeit kannte er", so steht es auf Hermann Burchardts Grabstein auf dem jüdischen Friedhof in der Schönhauser Allee in Berlin. Und in der Tat, der reiche Wachstuchfabrikant besaß alle Tugenden eines "ordentlichen Preußen".

Obwohl einflussreich und von ganzem Herzen Patriot, blieb ihm als Jude der Aufstieg in den preußischen Adel verwehrt. Sein Baronstitel, den er vom portugiesischen König erhalten hatte, wurde in Deutschland nicht anerkannt."

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