Hawdala-Kerzenhalter eines Hawdala-Sets
2001/36/2
Sterlingsilber
Jerusalem 2001
8,5 × 9,8 × 6 cm (Höhe x Länge x Tiefe)
Auf der Unterseite gestempelt: "design: y greenvurcel" / "jerusalem" /[hebr.:] "yisrael", Künstlermake "GJ israel"/ "SILVER 925" [hebr.:] "kessef"
Auf der Unterseite eingraviert: "42/50 // J. Green"
Unterseite: Klebe-Etikett "CANDLE"
Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Geschichten einer Ausstellung. Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, Berlin 2002, S. 125 (Abb.).
Der aus Sterlingsilber gefertigte Hawdala-Leuchter ruht auf einer kreissektorförmigen Basis, von der sich ein asymmetrischer Korpus mit teils eckigen, teils gerundeten Konturen erhebt. Auf der Oberseite befindet sich eine ovale Vertiefung zur Aufnahme der Kerze. Die reduzierte Gestaltung verzichtet auf ornamentalen Dekor und betont die skulpturale Wirkung der geometrischen Grundformen.
Der Leuchter ist Bestandteil eines Hawdala-Sets, das der israelische Künstler Yaakov Greenvurcel entworfen hat. Zum Ensemble gehören außerdem eine Besamim-Büchse, ein Kiddusch-Becher sowie eine runde Unterschale, in die die einzelnen Bestandteile eingesetzt werden können. Sämtliche Elemente sind aus Sterlingsilber gefertigt und in einer modernen, geometrisch-abstrahierten Formensprache gestaltet. Die silberne Unterschale ist zusätzlich in eine Schale aus Nussbaumholz eingelassen.
Charakteristisch für Greenvurcels Entwürfe ist die Überführung traditioneller jüdischer Ritualobjekte in eine zeitgenössische, skulpturale Formensprache. Die einzelnen Bestandteile des Hawdala-Sets sind funktional eigenständig, fügen sich jedoch in der Unterschale zu einer geschlossenen plastischen Komposition zusammen.
Das Hawdala-Set wurde als Edition von fünfzig Exemplaren hergestellt. Das Jüdische Museum Berlin besitzt Exemplar Nr. 42.
Der Leuchter ist Bestandteil eines Hawdala-Sets, das der israelische Künstler Yaakov Greenvurcel entworfen hat. Zum Ensemble gehören außerdem eine Besamim-Büchse, ein Kiddusch-Becher sowie eine runde Unterschale, in die die einzelnen Bestandteile eingesetzt werden können. Sämtliche Elemente sind aus Sterlingsilber gefertigt und in einer modernen, geometrisch-abstrahierten Formensprache gestaltet. Die silberne Unterschale ist zusätzlich in eine Schale aus Nussbaumholz eingelassen.
Charakteristisch für Greenvurcels Entwürfe ist die Überführung traditioneller jüdischer Ritualobjekte in eine zeitgenössische, skulpturale Formensprache. Die einzelnen Bestandteile des Hawdala-Sets sind funktional eigenständig, fügen sich jedoch in der Unterschale zu einer geschlossenen plastischen Komposition zusammen.
Das Hawdala-Set wurde als Edition von fünfzig Exemplaren hergestellt. Das Jüdische Museum Berlin besitzt Exemplar Nr. 42.
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