Kaffeekanne mit Deckel
KGK 85/8/0
Porzellan, bemalt (auf Glasur) und teilweise vergoldet
Berlin ca. 1830
18,3 × 14,5 cm, 363 kg (ohne Deckel: H:18,80 cm)
"KPM" auf dem Boden
Bendt, Vera: Judaica-Katalog, Kat. Berlin-Museum / Abteilung Jüdisches Museum, Berlin: Jüdisches Museum 1989, S. 56 (Abb. des kompletten Services),
S. 59, S. 61f.
Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Das Service stammt aus der Familie des aus Berlin nach England emigrierten Textilfabrikanten und Kunstsammlers Julius Freund. Der Familienüberlieferung nach soll es sich um Judenporzellan handeln, denn die Tülle der Kaffeekanne in Form eines Maskerons wurde als Judenfratze interpretiert.
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