Kännchen aus einem Pessach-Service der Familie Veit Simon

KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH

2001_132_4a
2001/132/4
Judaica/Angewandte Kunst
Porzellan, Blattgold
Berlin 1837 - 1844
17 × 13,5 × 10 cm (ca.)
Auf der Unterseite: blaue Zeptermarke der KPM; darunter rote Reichsapfelmarke der KPM; darüber von Hand "162"
Schenkung von Professor John Veit-Wilson, England
Das Porzellan-Kännchen ruht auf einem runden Standring, von dem ein einfach getreppter, sich nach oben verjüngender Fuß ausgeht. Auf den Fuß folgt der bauchige Korpus des Kännchens, der oben in einen geschwungenen Schnabelausguss mündet und mit einem ausladenden Bandhenkel versehen ist. Das weiße Kännchen ist mit Blattgold verziert. Fuß und Henkel sind großflächig mit Blattgold abgedeckt, auf dem Korpus befindet sich ein Blattgoldmuster aus vertikalen Streifen, das an antike, kannelierte Säulenschäfte erinnert.

Es handelt sich bei diesem Kännchen um das letzte erhaltene Teil eines Pessach-Services, das von der Königlichen Porzellan Manufaktur Berlin (KPM) für die Familie (Veit) Simon angefertigt wurde.

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