Lebensbericht von Gertrud Schild
DOK 79/4/0
Papier, Tinte
Bad Reichenhall 1960
Die Erlebnisse der Gertrud Schild wurden im Hörspiel "Mensch ohne Namen" von Eva Müthel verarbeitet. Die Ursendung war am 08.03.1961 im RIAS Berlin, anläßlich der Woche der Brüderlichkeit.
Schenkung von Günther Schild
- Arbeit;
- Ausweis;
- Deportation;
- Fälschung;
- Flucht;
- Ghetto;
- Identität;
- Illegalität;
- Lagerverhältnisse (Gefangenschaft);
- Mischehe;
- Nachkriegszeit;
- Rotkreuz-Nachricht;
- Vorbereitung zur Emigration;
- Weltkrieg (1939-1945);
- Aachen;
- Bad Reichenhall;
- Berlin-Lichtenrade (Ortsteil);
- Berlin-Neukölln (Ortsteil);
- Berlin-Tegel (Ortsteil);
- Berlin-Wilmersdorf (Ortsteil);
- Hamburg;
- Metz;
- Paris;
- Strasbourg (Alsace);
- Szczecin;
- Theresienstadt (Lagerghetto)
Erlebnisbericht für den Zeitraum 1942 - 1945, verfaßt von Gertrud Schild, geb. Milchner (*24.02.1882), 35 Seiten Typoskript, Bad Reichenhall, 1960. Gertrud Schild schreibt 1960 ihre Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialsmus für ihren Sohn Günther auf. Sie ging Ende 1942 in die Illegalität, als sie aus einem Sammellager flüchtete. Ihrem Sohn berichtet sie von ihren Lebensbedingungen und Unterkünften, ihrer Gedanken sowie ihrer Sehnsucht nach ihm während dieser Zeit. Das Manuskript enthält u.a. Schilderungen von ihrem Weg in die Illegalität, den verschiedenen Unterkünften, ihren Sorgen und Ängsten, Begegnungen mit Bekannten, von Verhaftungen sowie den Bedingungen der Haft, der Angst bei Bombenangriffen, der Bemühung um Ausweispapiere unter falscher Identität und den Gedanken an ihren Sohn. Zuletzt erzählt sie von der Zeit nach der Befreiung und der Suche nach ihrem Sohn.
Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?
Schreiben Sie uns: