Mitschrift von Elieser Herschkowicz (1922-2015) aus dem "Rassenkunde-Unterricht"
2001/136/5
Papier, Tinte
Halle ca. 1935
Sondermaße (im aufgeschlagenen Zustand): 22,7 × 33,2 cm
22,7 × 17 cm
Schenkung von Elieser (Lazar) Herschkowitz
Drei linierte Seiten aus einem Schulheft mit Fadenbindung zusammengehalten; handschriftlich
Mitschriften aus dem Unterrichtsfach "Rassenkunde", das der jüdische Schüler Elieser Herschkowitz in einer Volksschule in Halle besuchte. Weil es in seiner Heimatstadt Halle an der Saale keine jüdische Schule gab, besuchte Elieser Herschkowicz eine allgemeine Schule. Dort war er der einzige Jude. Auch am Rassenkundeunterricht, der damals in allen Schulen Pflicht war, nahm er teil. "Ich spürte, dass man mich von der Seite beobachtete um festzustellen, wie ich reagiere", schrieb er später. Im Sommer 1938 emigrierte er mit 16 Jahren im Rahmen der Jugend-Alijah ohne seine Familie nach Palästina.
Mitschriften aus dem Unterrichtsfach "Rassenkunde", das der jüdische Schüler Elieser Herschkowitz in einer Volksschule in Halle besuchte. Weil es in seiner Heimatstadt Halle an der Saale keine jüdische Schule gab, besuchte Elieser Herschkowicz eine allgemeine Schule. Dort war er der einzige Jude. Auch am Rassenkundeunterricht, der damals in allen Schulen Pflicht war, nahm er teil. "Ich spürte, dass man mich von der Seite beobachtete um festzustellen, wie ich reagiere", schrieb er später. Im Sommer 1938 emigrierte er mit 16 Jahren im Rahmen der Jugend-Alijah ohne seine Familie nach Palästina.
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