Lebensbericht des Musikpädagogen und Pianisten Professor Leo Kestenberg (1882-1962)
DOK 85/54/0
Papier
Tel Aviv ca. 1950
29,8 × 21 cm
Schenkung von Rosel Porzky
- Adolf Kestenberg;
- Alexis Sigismund Weissenberg;
- Alois Hába;
- Arnold Schönberg;
- Artur Holde;
- Artur Schnabel;
- August Bebel;
- Avraham Sternklar;
- Berliner Philharmoniker;
- Bronislaw Huberman;
- Carl Flesch;
- Carl Heinrich Becker;
- Carl Josef Thiel;
- Dimitri Mitropoulos;
- Dorothea Dispeker;
- Eberhard Preußner;
- Eduard Friedmann;
- Edwin Fischer;
- Egon Petri;
- Ella Goldstein;
- Ellen Annemarie Beidler;
- Emanuel Feuermann;
- Felix Draeseke;
- Felix Weingartner;
- Ferruccio Busoni;
- Franz Kullak;
- Franz Liszt;
- Franz Schreker;
- Franz Wilhelm Beidler;
- Freie Volksbühne Berlin;
- Fritz Jöde;
- Frédéric Chopin;
- Georg Schünemann;
- Gerhart Hauptmann;
- Grete Kestenberg;
- Gustav Albrecht;
- Hans Joachim Moser;
- Hans Pfitzner;
- Heinrich Simon;
- Hermann Scherchen;
- Hermann Scholtz;
- Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy;
- Jose Vianna da Motta;
- Joseph Joachim;
- Julius Stern;
- Kamil Krofter;
- Klindwort-Scharwenka-Konservatorium;
- Krolloper;
- Kurt Weill;
- Landeskonservatorium der Musik zu Leipzig;
- Leo Kestenberg;
- Louis van Laar;
- Marix Loewenson;
- Max Paul Eugen Bekker;
- Menahem Pressler;
- Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volksbildung;
- Otto Bauer;
- Otto Klemperer;
- Paul Cassirer;
- Paul Hindemith;
- Piaristenkloster;
- Robert Schumann;
- The Israel Philharmonic Orchestra;
- Walter Braunfels;
- Wilhelm von Humboldt;
- Wladimir Rudolfowitsch Vogel
- Antisemitismus;
- Autobiografie;
- Bildungspolitik;
- Emigration;
- Emigration nach Israel;
- Emigration nach Palästina;
- Flucht;
- Kirchenmusik;
- klassische Musik;
- Kultur;
- Kulturpolitik;
- Kunstpolitik;
- Musik;
- Musikberuf;
- Musikgeschichte;
- Musikinstrument;
- Musikwissenschaft;
- Pädagogik;
- Reform;
- Reformpädagogik;
- Sozialismus;
- Unterricht;
- Belgien;
- Berlin;
- Bratislava;
- Brno;
- Deutschland;
- Dresden;
- Frankfurt am Main;
- Israel (Geografie);
- Kassel;
- Liberec;
- New York (Stadt);
- Österreich;
- Palästina;
- Paris;
- Prag;
- Schweiz;
- Tel Aviv;
- Tschechoslowakei;
- Weimar;
- Wiesbaden;
- Zittau
maschinenschriftliches, hektographiertes Manuskript mit fünf Blätter, die auf Vorder- und Rückseite beschrieben sind (zehn Manuskriptseiten)
Die Autobiographie schrieb Leo Kestenberg auf Veranlassung des Musikschriftstellers Artur Holde.
Leo Kestenberg wurde 1882 in Rosenberg (Ungarn) geboren. Er erhielt schon früh Musikunterricht bei verschiedenen etablierten Lehrern und wurde ebenfalls schon als Schüler Mitglied der sozialdemokratischen Partei.
Als junger Erwachsener zog er nach Berlin. Kestenberg engagierte sich in der deutschen Musikbranche als Berater, Veranstalter und Musiker und nahm wichtige Rollen im Kulturbereich ein. 1908 heiratete er Grete Kussel und hatte mit ihr zwei Töchter, Ruth und Rachel.
1918 wurde er unter anderem Berater der sozialistischen Regierung für alle musikalischen Angelegenheiten. In dieser Position setzte er viele für die damalige Zeit radikale Reformen durch, auch im Rahmen der Schulreform. Sein Motto war die Erziehung zur Menschlichkeit mit und durch Musik, vom Kindergarten bis zur Hochschule, im privaten wie im staatlich-öffentlichen Sektor. Er schrieb auch Sachbücher, in denen er musikpädagogische Thematiken erläuterte.
Da er Jude war, wurde er 1933 aus dem öffentlichen Dienst entlassen wurde und ging er nach Prag, wo er die "Gesellschaft der Musikfreunde" gründete. 1938 musste er von Prag nach Paris fliehen.
Bald darauf emigrierte er nach Tel Aviv, um dort die Leitung der heutigen Israelischen Philharmoniker zu übernehmen. 1944 verließ er diesen Posten und widmete sich wieder dem Musikunterricht und der Pädagogik. Der vorliegende Bericht entstand zwischen den Jahren 1945 und Kestenbergs Tod 1962.
Die Autobiographie schrieb Leo Kestenberg auf Veranlassung des Musikschriftstellers Artur Holde.
Leo Kestenberg wurde 1882 in Rosenberg (Ungarn) geboren. Er erhielt schon früh Musikunterricht bei verschiedenen etablierten Lehrern und wurde ebenfalls schon als Schüler Mitglied der sozialdemokratischen Partei.
Als junger Erwachsener zog er nach Berlin. Kestenberg engagierte sich in der deutschen Musikbranche als Berater, Veranstalter und Musiker und nahm wichtige Rollen im Kulturbereich ein. 1908 heiratete er Grete Kussel und hatte mit ihr zwei Töchter, Ruth und Rachel.
1918 wurde er unter anderem Berater der sozialistischen Regierung für alle musikalischen Angelegenheiten. In dieser Position setzte er viele für die damalige Zeit radikale Reformen durch, auch im Rahmen der Schulreform. Sein Motto war die Erziehung zur Menschlichkeit mit und durch Musik, vom Kindergarten bis zur Hochschule, im privaten wie im staatlich-öffentlichen Sektor. Er schrieb auch Sachbücher, in denen er musikpädagogische Thematiken erläuterte.
Da er Jude war, wurde er 1933 aus dem öffentlichen Dienst entlassen wurde und ging er nach Prag, wo er die "Gesellschaft der Musikfreunde" gründete. 1938 musste er von Prag nach Paris fliehen.
Bald darauf emigrierte er nach Tel Aviv, um dort die Leitung der heutigen Israelischen Philharmoniker zu übernehmen. 1944 verließ er diesen Posten und widmete sich wieder dem Musikunterricht und der Pädagogik. Der vorliegende Bericht entstand zwischen den Jahren 1945 und Kestenbergs Tod 1962.
Wissen Sie mehr zu diesem Objekt?
Haben Sie vielleicht einen Fehler gefunden?
Schreiben Sie uns: