Porträt Moritz Manheimer (1794-1868)

Julius Moser geb. Gumbinnen 1805 gest. Berlin 1879

B0217746.tif
mit Rahmen und altem Passepartout
2025/47
Kunst
Schwarze Kreide, weiß gehöht
Berlin 1832
25,4 x 21,59 cm Rahmenmaße: 40,7 x 36,2 cm
Bertz, Inka: Familienbilder. Selbstdarstellung im jüdischen Bürgertum. Ein Essay im Zusammenhang mit der Ausstellung "Stil-l-halten. Familienbilder im jüdischen Bürgertum", Kat. Stiftung Jüdisches Museum Berlin, Köln: DuMont 2004, S. 29.
Schenkung von Nina Parris
Zeichnung im Hochformat.
Hüftbild Moritz Manheimers en face. Der junge Mann hat kurze dunkle Haare, die über der Stirn lockig fallen, und einen Backenbart. Unter dem dunklen Kragenmantel trägt er ein weißes Hemd mit heller Weste und Einstecktuch.
Der Künstler Julius Moser war Schüler Wilhelm Hensels an der Berliner Akademie der Künste, als der das Porträt schuf. Zwei Jahre zuvor hatte Manheimer Therese Kleemann geheiratet. Unklar ist bislang, wie die Verbindung zwischen dem Ehepaar und dem Künstler zustande kam. Moser verließ wenig später Berlin, um seine Studien in Rom und Paris zu vollenden. Nach seiner Rückkehr nach Berlin entstand das große Familienbild des Ehepaars mit ihren sechs Kindern (JMB, Inv. Nr. GEM 96/5).

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