2004/115/0
Silber, gedrückt, gewalzt, Filigranarbeit, montiert
Berlin 1854 - 1858
19,5 × 4,2 cm, 103 kg (ohne Fahne gemessen)
Auf dem Fuss drei Marken
BZ: Bär mit "L" im Kreis (als Jahresbuchstabe)
MZ: Eisolt
Jahresbuchstabe: "D" (Rechts)
Vergleichsobjekte: "A Temple Treasury", Congregation Emanu-El, Cissy Grossman, S. 112-113, Abbildungen: 98,100,101
Runder, hochgewölbter, profilierter Fuß, auf dem sich nach unten verjüngenden, mit gravierten Parallelrillen dekorierten Schaft der runde Gewürzbehälter in Filigran mit einer Tür. Über der oberen profilierten Deckscheibe die Turmspitze mit geprägtem Akanthus- und Palmettendekor. Über dem Kugelabschluss die gewellte Bekrönungsfahne.
Viele Besamim-Büchsen von A. F. F. Eisolt sind erhalten geblieben, was darauf hindeutet, dass es sich um ein beliebtes Produkt in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland handelte. Eisolts Gewürztürme haben eine charakteristische Turmform mit abgestuften, filigranen Zylindern, die von einer Kugel und einer Wimpelflagge gekrönt werden. Obwohl Eisolt auch weltliche Gegenstände herstellte, waren jüdische Zeremonialobjekte ein Spezialgebiet.
Viele Besamim-Büchsen von A. F. F. Eisolt sind erhalten geblieben, was darauf hindeutet, dass es sich um ein beliebtes Produkt in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland handelte. Eisolts Gewürztürme haben eine charakteristische Turmform mit abgestuften, filigranen Zylindern, die von einer Kugel und einer Wimpelflagge gekrönt werden. Obwohl Eisolt auch weltliche Gegenstände herstellte, waren jüdische Zeremonialobjekte ein Spezialgebiet.
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