Sammeldatensatz: Sammlung Familie Bachmann und Bornstein
2004/131/0
Leipzig, Osterode, Theresienstadt, u.a. 1893 - Oktober 1999
Ralf Bachmann, Die Bornsteins. Eine deutsch-jüdische Geschichte, Beucha 2006.
Schenkung von Ralf Bachmann
- Ausweis der Organisation Todt für den Zwangsarbeiter Fritz Bachmann (1924-1987);
- Grabstein von Röschen Bornstein (1860-1913);
- Lohnausweiskarte der Schachtbau- und Tiefbohr-Gesellschaft für Fritz Bachmann (1924-1987);
- Ralf Bachmann (geb. 1929) während einer Lesung;
- Brief an Hertha Bachmann (1893-1984) über Lebensmittel für Opfer des Faschismus;
- Ergänzung der Benachrichtigung zur Deportation für Hertha Bachmann (1893-1984);
- Bescheid über Ehrenpension als Verfolgter des Faschismus für Hertha Bachmann (1893-1984);
- Bescheinigung über Zugehörigkeit zum Judentum für Hertha Bachmann (1893-1984);
- Brief an Ralf Bachmann (geb. 1929) von Louis und Lore Blumenthal;
- Marschbefehl der Organisation Todt für den Zwangsarbeiter Fritz Bachmann (1924-1987);
- Registrierungsausweis zur Repatriierung für Hertha Bachmann (1893-1984);
- Geburtsurkunde von Hertha Bachmann (1893-1984);
- Bescheid über Erhöhung der Ehrenpension für Hertha Bachmann (1893-1984);
- Bescheinigung des Arbeitsamtes Leipzig über Zwangsarbeit für Fritz Bachmann (1924-1987);
- Todesurkunde von Max Bornstein (1862-1931);
- Todesurkunde von Willy Bachmann (1862-1931);
- Benachrichtigung zur Deportation für Hertha Bachmann (1893-1984) (Abschrift);
- Brief an Hertha Bachmann (1893-1984) über Zugehörigkeit zur Jüdischen Gemeinde Leipzig;
- Merkblatt zum Zwangsarbeitereinsatz für Fritz Bachmann (1924-1987);
- Arbeitsausweis aus Theresienstadt für Hertha Bachmann (1893-1984);
- Gedenkblatt zur Konfirmation von Fritz Bachmann (1924-1987);
- Ansicht des ehemaligen Geschäftshauses der Familie Bornstein;
- Anerkennung als Verfolgter des Naziregimes für Hertha Bachmann (1893-1984);
- Brief der Großdeutschen Schachtbau- und Tiefbohr-Gesellschaft an Fritz Bachmann (1924-1987);
- Todesurkunde von Röschen Bornstein (1860-1913);
- Bescheinigung zur Rückreise nach der Befreiung für Hertha Bachmann (1893-1984);
- Mappe mit Dokumenten zur Geschichte der Juden in Falkenstein (1886-1951);
- 1000 Worte Spanisch
- Alma Bornstein;
- Arbeitsamt Leipzig;
- Bornstein;
- Freier Deutscher Gewerkschaftsbund (FDGB);
- Fritz Bachmann;
- Geheime Staatspolizei Leipzig;
- Großdeutsche Schachtbau- und Tiefbohr-Gesellschaft m.b.H.;
- Hertha Bachmann;
- Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig;
- Konfektions- und Schuhgeschäft Max Bornstein;
- Konzentrationslager Theresienstadt;
- Lore Blumenthal;
- Louis Blumenthal;
- Max Bornstein;
- Organisation Todt;
- Ralf Bachmann;
- Rat der Stadt Leipzig;
- Röschen Bornstein;
- Willy Bachmann
Die Dokumente betreffen Hertha Bachmann, geb. Bornstein, ihre Eltern, Max und Röschen Bornstein sowie ihren Ehemann Willy Bachmann und Sohn Fritz (geb. 1924). Nach den Nürnberger Gesetzen war Hertha "Volljüdin". Da sie mit einem "arischen" Mann in "Mischehe" verheiratet war, galten ihre beiden Söhne Fritz und Ralf als "Mischlinge 1. Grades". Fritz und Willy Bachmann mussten ab November 1944 Zwangsarbeit bei der Organisation Todt leisten, Hertha Bachmann wurde im Februar 1945 nach Theresienstadt deportiert, von wo aus sie Anfang Juni 1945 zu ihrer Familie zurückkehrte. Ihr Mann Willy wurde nach Kriegsende als SPD-Mitglied von den Russen verhaftet und verschwand spurlos, erst 1959 bekam die Familie eine offizielle Todesbescheinigung zugeschickt.
- Sterbeurkunde und Foto des Grabsteins von Röschen Bornstein, geb. Fabian (1860-1913); Todesschein ihres Mannes, Max Bornstein (1862-1931).
- 8 Dokumente betreffend Hertha Bachmann, geb. Bornstein (1893-1984) aus den Jahren 1893-1971.
Darunter:
- Zeitgenössische Abschrift des Deportationsbescheids der Gestapo vom 8.2.1945 zum "Arbeitseinsatz nach dem Altersghetto Theresienstadt" (die Abschrift wurde von Hertha Bachmanns Sohn Ralf auf ihre Aufforderung hin angefertigt, das Original musste im Sammellager abgegeben werden.)
- Arbeitsausweis aus dem Ghetto Theresienstadt, ausgestellt am 27.2.1945
- Bescheinigungen betr. Status von Hertha Bachmann als Verfolgte des Naziregimes und betr. ihre Ehrenpension in der DDR.
- 7 Dokumente betreffend Fritz Bachmann und seinen Zwangsarbeitereinsatz bei der Organisation Todt.
- Sterbeurkunde von Willy Bachmann
Die Sprachen der Dokumente sind deutsch, tschechisch und russisch.
- Sterbeurkunde und Foto des Grabsteins von Röschen Bornstein, geb. Fabian (1860-1913); Todesschein ihres Mannes, Max Bornstein (1862-1931).
- 8 Dokumente betreffend Hertha Bachmann, geb. Bornstein (1893-1984) aus den Jahren 1893-1971.
Darunter:
- Zeitgenössische Abschrift des Deportationsbescheids der Gestapo vom 8.2.1945 zum "Arbeitseinsatz nach dem Altersghetto Theresienstadt" (die Abschrift wurde von Hertha Bachmanns Sohn Ralf auf ihre Aufforderung hin angefertigt, das Original musste im Sammellager abgegeben werden.)
- Arbeitsausweis aus dem Ghetto Theresienstadt, ausgestellt am 27.2.1945
- Bescheinigungen betr. Status von Hertha Bachmann als Verfolgte des Naziregimes und betr. ihre Ehrenpension in der DDR.
- 7 Dokumente betreffend Fritz Bachmann und seinen Zwangsarbeitereinsatz bei der Organisation Todt.
- Sterbeurkunde von Willy Bachmann
Die Sprachen der Dokumente sind deutsch, tschechisch und russisch.
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