Sammeldatensatz: 26 Illustrationen zu Christian Gotthilf Salzmanns "Moralischem Elementarbuch"
Christian Gotthilf Salzmann geb. 1744 gest. 1811, Daniel Nikolaus Chodowiecki geb. Danzig 16.10.1726 gest. Berlin 1801, Gottlieb Leberecht Crusius geb. 1730 gest. 1804, Johann Georg Penzel geb. 1754 gest. 1809
2003/284/0
Kupferstichauf Pappe aufgezogen
Leipzig 1786 - 1788
15,4 × 9,4 cm (ca.)
Gehört zu: Salzmann, Christian Gotthilf: Moralisches Elementarbuch. nebst einer Anleitung zum nützlichen Gebrauch desselben. Leipzig: Siegfried Lebrecht Crusius , 1784-1788
- Tafel LXII: Die Zweckmäßigkeit, mit der jedes Wesen gestaltet ist, zeigt Gottes Güte an;
- Tafel XLIV: Die Folgen übermässigen Trinkens;
- Tafel LI: Ludwig leidet unter der Einsamkeit;
- Tafel LXV: Ein alter Mann erkennt die ungerechte Behandlung, die ihm widerfährt, als Strafe für sein früheres Verhalten;
- Tafel LXI: Die Himmelsgestirne zeigen Gottes Größe an;
- Tafel LX: Magister Helwig lobt den Nutzen des Leidens;
- Tafel LXIV: Der Betrüger wird überführt;
- Tafel XLV: Ludwig wird für seine Schwatzhaftigkeit getadelt;
- Tafel LXVIII: Sophies Tod;
- Tafel XLVI: Herrmann drückt dem bescheidenen Rektor seine Hochachtung aus;
- Tafel L: Ludwig und Luise freuen sich über die Heimkehr der Bediensteten;
- Tafel LIII: Erich wird wegen seiner tierquälerischen Absichten zurechtgewiesen;
- Tafel LIV: Ludwig und Luise lernen, böse Menschen zu bedauern;
- Tafel LII: Der Jude Ephraim lehrt Ludwig, auch Menschen anderer Religion zu achten;
- Tafel XLII: Luise leidet unter der feinen Gesellschaftskleidung;
- Tafel XLIX: Luise lernt arme Leute zu achten;
- Tafel LXIII: Eine arme Frau wurde um ihr Geld betrogen;
- Tafel LVIX: Die Rechtschaffenheit eines Arbeiters wird belohnt;
- Tafel LVIII: Ein Arbeiter achtet ohne Neid die reichen Leute;
- Tafel XLVIII: Sopie wendet sich empört von der verleumderischen Friederike ab;
- Tafel LXVII: Die Kinder lernen, dass Gott auch in Katastrophen seine Macht zeigt;
- Tafel LVI: Die Pflegetochter des Gastwirts erzählt von seiner Güte;
- Tafel LVII: Die Ehrlichkeit eines armen Mädchens zahlt sich aus;
- Tafel LXVI: Heinrich dankt Gott für seine Rettung aus dem überschwemmten Haus;
- Tafel XLIII: Brigitte wird von ihrem Vater ihres Hochmuts wegen getadelt;
- Tafel LV: Luise und Erich lernen die Mühen der Eltern um ihre Kinder zu schätzen
26 (Nr. 42-46, 48-68) von insgesamt 66 Kupferstichen zu Christian Gotthilf Salzmanns "Moralischem Elementarbuch", Leipzig 1784-1788. (Original enthielten Bd. 1, 1784: 22 Tafeln; Bd. 2, 1787: 24 Tafeln; Bd. 3, 1788: 20 Tafeln), auf Pappe montiert und mit grünem Papier eingefasst, rückseitig in arabischen Ziffern in Tinte nummeriert.
Anhand von Episoden aus dem Leben von Ludwig und Luise, den Kindern des ehrbaren Kaufmanns Herrmann und seiner Frau Sophie, handelt Salzmann diejenigen Gegenstände ab, in Hinsicht auf welche die unterrichteten Kinder "eine gute Gesinnung" entwickeln sollen. "Dieß geschieht, indem ihnen der wahre Werth jedes Dings, und das Vergnügen oder Misvergnügen, das es ihnen verschaffet, auf eine sinnliche Art vorgestellt wird." (S. xxvii). In der Reihenfolge des Buches sind dies: Sie selbst (Körper / Seele / Verstand / Wille / Leidenschaften), Andere Personen (Gott / Andere Menschen), Tiere, Sachen, Schicksale.
Im Zuge des Themas "Andere Menschen" werden diese auch "In Ansehung ihrer Religion" dargestellt; hier dient der Jude Ephraim als Beispiel.
Salzmanns "Elementarbuch" gehört wie sein Vorbild, das "Elementarwerk" Basedows, in den Bereich der edukativen Literatur der philantropischen Pädagogik. Es diente im Rahmen des ersten Religionsunterrichts der moralischen Unterweisung. Salzmann betont die Bedeutung der Illustration für die Erziehung von Kindern; die Buchkupfer waren nicht zum Verbleib im Buch bestimmt, sondern sollten ausgeschnitten, auf Pappe montiert, den Kindern nach dem mündlichen Erzählen der im Buch enthaltenen Geschichten gezeigt und eine Weile im Zimmer der Kinder angebracht werden, um so die Inhalte der Erzählung ins Gedächtnis zu rufen. Wenn das Interesse der Kinder nachließ, sollten die Bilder durch neue ersetzt werden.
Die Montierung der Tafeln ist demnach auf den originalen Gebrauch zurückzuführen.
Anhand von Episoden aus dem Leben von Ludwig und Luise, den Kindern des ehrbaren Kaufmanns Herrmann und seiner Frau Sophie, handelt Salzmann diejenigen Gegenstände ab, in Hinsicht auf welche die unterrichteten Kinder "eine gute Gesinnung" entwickeln sollen. "Dieß geschieht, indem ihnen der wahre Werth jedes Dings, und das Vergnügen oder Misvergnügen, das es ihnen verschaffet, auf eine sinnliche Art vorgestellt wird." (S. xxvii). In der Reihenfolge des Buches sind dies: Sie selbst (Körper / Seele / Verstand / Wille / Leidenschaften), Andere Personen (Gott / Andere Menschen), Tiere, Sachen, Schicksale.
Im Zuge des Themas "Andere Menschen" werden diese auch "In Ansehung ihrer Religion" dargestellt; hier dient der Jude Ephraim als Beispiel.
Salzmanns "Elementarbuch" gehört wie sein Vorbild, das "Elementarwerk" Basedows, in den Bereich der edukativen Literatur der philantropischen Pädagogik. Es diente im Rahmen des ersten Religionsunterrichts der moralischen Unterweisung. Salzmann betont die Bedeutung der Illustration für die Erziehung von Kindern; die Buchkupfer waren nicht zum Verbleib im Buch bestimmt, sondern sollten ausgeschnitten, auf Pappe montiert, den Kindern nach dem mündlichen Erzählen der im Buch enthaltenen Geschichten gezeigt und eine Weile im Zimmer der Kinder angebracht werden, um so die Inhalte der Erzählung ins Gedächtnis zu rufen. Wenn das Interesse der Kinder nachließ, sollten die Bilder durch neue ersetzt werden.
Die Montierung der Tafeln ist demnach auf den originalen Gebrauch zurückzuführen.
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