Hans Zemmrich
Hans Thiele; Johannes Erich
Dresden 18.02.1911
- Konvolut 0581.02.01.01: Hans Zemmrich (Thiele) - Lebensdokumente - Lebensläufe;
- Konvolut 0581.02.01.02: Hans Zemmrich (Thiele) - Lebensdokumente - Lebensurkunden;
- Konvolut 0581.02.02: Hans Zemmrich (Thiele) - Militär;
- Konvolut 0581.02.03: Hans Zemmrich (Thiele) - Nachkriegszeit;
- Konvolut 0581.02.04: Hans Zemmrich (Thiele) - Restitution;
- Konvolut 0581.02.05.01: Hans Zemmrich (Thiele) - Familienangehörige - Gertrud Zemmrich geb. Thiele;
- Sammlung Lucie Zemmrich geb. Watter
Hans (eigentlich Johannes Erich) Zemmrich wurde am 18. Februar 1911 als Sohn des ledigen Hausmädchens Gertrud Thiele in Dresden geboren. Seine Mutter war evangelisch-lutherisch und auch er wurde getauft. Drei Monate nach seiner Geburt bekannte sich der Mechaniker Karl Herrmann, der in Jena wohnhaft war, zu der Vaterschaft. Als Hans eineinhalb Jahr alt war, nahm er den Nachnamen Zemmrich an. Seine Mutter hatte am 12. Oktober 1912 in Dresden den Bautechniker Max Alfred Zemmrich geheiratet. Zehn Jahre später wurde die Ehe vom Landgericht Dresden geschieden. Nach dem Besuch der Volksschule erlernte Hans Zemmrich das Bäckerhandwerk, musste diesen Beruf aber aus gesundheitlichen Gründen aufgeben und arbeitete als Lagerarbeiter, Bürohilfskraft und später als Kraftfahrer. 1930 zog er nach Berlin, aber aufgrund der Massenarbeitslosigkeit fand er nur wechselnde Arbeitsverhältnisse. 1934 wurde er wegen staatsfeindlicher Einstellung verhaftet und vier Wochen lang inhaftiert. Er hatte sich geweigert, zum Reichsarbeitsdienst zu gehen. 1937 fand er eine dauerhafte Anstellung bei der Buchhandlung Speyer & Peters. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges verteilte er nach eigener Aussage Flugblätter gegen das NS-Regime.
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