Albert H. Friedlander
Berlin 10.05.1927
London 08.07.2004
- Plakat: "Ya'akov und Mazal Boussidan";
- Plakat: "Haggadat Boussidan";
- Plakat: "In pursuit of antiquity";
- Zuschauer beim Handballspiel zwischen Makkabi Absalom aus Petach Tikwah (Palästina) und einer Auswahlmannschaft des Makkabi Berlin;
- Büroausstattung, Dokumente und Fotografien aus der Redaktion des "Aufbau" in New York;
- Sammeldatensatz: Dokumentation des "Aufbau" zu den Besuchsprogrammen deutscher Städte und Gemeinden;
- Gespräch mit Albert Friedlander (1927-2004) während der ersten Tagung der Bet Debora e.V.;
- Albert Friedlander (1927-2004) im Gespräch mit Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmern während der ersten Tagung der Bet Debora e.V.;
- Albert Friedlander (1927-2004) im Gespräch mit Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmern während der ersten Tagung der Bet Debora e.V.;
- Gespräch während der ersten Tagung der Bet Debora e.V.;
- Wolfgang Hamburger (1919-2012) mit Selma Stern-Täubler (1890-1981) und Albert Friedlander (1927-2004) vor dem Hebrew Union College;
- Die Abschlussklasse des Hebrew Union College im Jahr 1952;
- Sammlung Bet Debora;
- Plakat: Jüdische Volkshochschule Berlin - Veranstaltungsauswahl im Herbsttrimester 1995;
- Plakat: Jüdische Volkshochschule Berlin - Veranstaltungsauswahl im 1. Trimester 1996;
- Dokumentation des "Aufbau" zu dem Besuchsprogramm in Freiburg im Breisgau
Albert H. Friedlander (10. Mai 1927, Berlin – 7. Juli 2004, London) war Rabbiner, Gelehrter und einer der bedeutendsten Vertreter des liberalen Judentums und des christlich-jüdischen Dialogs in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als Kind einer jüdischen Berliner Familie emigrierte er nach den Novemberpogromen 1938 zunächst nach Kuba und 1939 in die USA. Nach seinem Rabbinatsabschluss am Hebrew Union College in Cincinnati (1952) und der Promotion an der Columbia University (1956) mit einer Arbeit über Leo Baeck folgte er 1966 einem Ruf nach London, wo er bis zu seinem Tod als Rabbiner der Westminster Synagoge sowie als Dekan des Leo Baeck College (1982–2004) wirkte. Als führender Interpret des Werkes von Leo Baeck, dem geistigen Vorbild des liberalen Judentums in Deutschland, und als Autor grundlegender Werke zur Schoah-Literatur verkörperte Friedlander den Mut zur Versöhnung: Er kehrte regelmäßig in sein Geburtsland zurück, war seit 1979 als jüdischer Dialogpartner auf Evangelischen Kirchentagen und Katholikentagen präsent und wirkte als Gastprofessor an deutschen Universitäten — ein außergewöhnliches Zeugnis der Bereitschaft, trotz persönlicher Verfolgungserfahrung den Dialog mit dem Nachkriegsdeutschland aktiv zu suchen. Für dieses Engagement erhielt er das Große Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland sowie den Orden Officer of the Most Excellent Order of the British Empire (OBE).
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