Medaille zur Konferenz von St. Remo

Johannes Cornelis, Christiaan van der Hoef

1999/66/0
Kunst
Bronze, gegossen (?)
Niederlande 1920
recto: "Zion"; "Wenn ich dich vergesse, oh Jerusalem" (hebr.), Datum
Aukt.-Kat. Kestenbaum, 22.06.1999 (Kopie in Akte) Vergleichsobjekt Aukt.-Kat. Judaica Jerusalem, 15.10.2001, Lot 525 (Kopie in Akte)
Recto: im Zentrum Davidsstern, innen stilisiert "Zion" (hebr.), umgeben von Schilden mit den Symbolen der 12 Stämme Israels, Umschrift hebr. "Wenn ich dich vergesse, oh Jerusalem", Datum.
Verso: zwei einander entgegenschreitende Männer im Profil, der linke in langem Gewand, Tallit, Bart, legt die rechte Hand auf die Schulter des linken; dieser in kurzem Gewand, mit Hammer in der Hand. Links und rechts Korngarben, oben zwischen den Köpfen ein Berg, unten zwischen den Männern Weintrauben, unten Datum.

Die Medaille wurde anläßlich der Konferenz von St. Remo für den Niederländischen Bund der Zionisten geprägt. Die ausführenden Künstler waren Christiaan van der Hoef (1875-1933) und Johannes Cornelis. Auf der Konferenz von St. Remo des Obersten Rats der Alliierten vom 19. bis 26. April 1920 gab Frankreich den Wünschen Großbritanniens in der Orientpolitik nach. Die Balfour-Deklaration wurde Teil des Friedensvertrags mit der Türkei. England erhielt das Palästina-Mandat, wobei die Ratifizierung erst 1922 erfolgte.

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