KGM 87/2/0
Judaica/Angewandte Kunst
Silber, teilvergoldet, getrieben, geschnitten, graviert
Berlin 1822 bis 1838
Höhe: 36 cm Tiefe: 10.5 cm L: 9,9 (Tülle) T: = an tiefster Stelle
Auf der Tülle: MZ: "FWB" in Rechteck (Scheffler 329); BZ: "Bär" und "K" (Scheffler, 14; Rosenberg 1161); "A" (Scheffler, 18; Rosenberg 1166) und ein Tremulierstrich
Silber Sign.: BZ: Berlin (Scheffler 14, 18), A und Bär K und Tremulierstrich (Scheffler 1508, 1455); M: FWB (im Rechteck) (Scheffler 329) 1702
Berlin Museum (Hg.): Judaica, Berlin 1989, Kat.-Nr. 110. Scheffler, Wolfgang: Berliner Goldschmiede. Daten, Werke, Zeichen, Nr. 1702, S. 390-392. Vergleichsobjekte: Häusler, Wolfgang/Berger, Max (Hg.): Judaica. Die Sammlung Berger, München 1979, S. 257, Nr. 142. Rump, Hans-Uwe (Hg.): Jüdisches Kulturmuseum Augsburg, München 1987, S. 38, Nr. 2/9.
Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin
Auf einem schlichten, sich nach oben verjüngenden Schaft ist ein zylinderförmiger Korpus aufgesetzt, der mit durchbrochenem Gitterwerk verziert ist. Das Gitterwerk ist durch eine 0,5 cm breite, horizontal verlaufende Mittellinie in zwei Streifen geteilt. Auf der Mittellinie sind vier vergoldete Glöckchen an Spangen angebracht. Darüber befindet sich ein balusterartiger Aufsatz mit Blatt- und Blumendekor, der teilweise durchbrochen ist. Darüber ist ein Reif angebracht, der mit einem feinen Weinblatt- und Traubenfries versehen ist. An diesem Reif sind ebenfalls vier vergoldete Glöckchen an Spangen befestigt. Der runde Kuppelabschluss darüber ist mit Blattornament versehen. Auf die Kuppel aufgesetzt ist ein 7 cm hoher, vergoldeter Kugelabschluss.

Die vergoldeten Glöckchen des Tora-Aufsatzes stammen nicht vom Originalobjekt sondern sind nachträglich angefügt worden. Der Griff weist Reparaturspuren auf.

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