Porträt Otto Brahm (1856-1912) in seiner Loge des Deutschen Theaters

Lesser Ury (7.11.1861 - 18.10.1931)

GEM 76/33/0
Kunst
Gemälde
Öl auf Karton
Berlin 1901
Höhe: 50 cm Breite: 53.5 cm Zusatzmaße: Rahmen
u.l.: L.Ury/1901
Bleibtreustr. 42 Reinhardt
Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Geschichten einer Ausstellung. Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, Kat. Jüdisches Museum Berlin, Berlin: Proprietas-Verlag, 2. Auflage, 2002. Donath, Adolph: Lesser Ury. Seine Stellung in der modernen deutschen Malerei, Berlin: Max Perl 1921, S. 103 (Abb. 50). [Titel: "Otto Brahm in seiner Loge, 1896"] Matthias Winzen (Hg.), Musik! Die Berliner Philharmoniker im 19. Jahrhundert - Die Entstehung eines Weltorchesters, Oberhausen 2015, S. 208 Claudia Blank, Regie Theater, eine deutsch-österreichische Geschichte, Henschel, S. 209
Schenkung von John Brahm an die Gesellschaft für ein Jüdisches Museum in Berlin
Objekttext aus der Dauerausstellung JMB:

"Ein Blick aus seiner Loge im Deutschen Theater - unzählige Male mag der Direktor und Regisseur Otto Brahm hier gesessen und mit kritischem Auge jede Bewegung seiner Schauspieler verfolgt haben.

Mit Otto Brahm beginnt die Geschichte des modernen Theaters in Deutschland. Am Deutschen Theater setzte er den naturalistischen Aufführungsstil durch. Seine Inszenierungen zeigten die Welt, wie sie war, romantische Verklärungen verschwanden von der Bühne. Brahm thematisierte soziale Missstände und schuf so ein Forum der öffentlichen Anklage.

Durch Brahm und seinen Nachfolger Max Reinhardt wurde Berlin zur Theatermetropole."

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