Eisernes Kreuz II. Klasse von Hermann Simson (1897-1967)

VAR 80/5/0
Alltagskultur
Eisen Eisen geschwärzt, Silber
Deutsches Reich 1914 bis 1918
Höhe: 4.2 cm Breite: 4.2 cm Zusatzmaß: mit Aufhängung
Stempel: in der Ringöse " //S "
FW 1813 / W 1914
Schenkung von Ursula Simson
Eisernes Kreuz II. Klasse
Schauseite: im Schnittpunkt drei Eichenblätter, auf nach oben zeigenden Arm Initialen des Königs Friedrich Wilhelm III von Preußen "FW" und darüber die Königskrone, auf nach unten zeigenden Arm die Jahreszahl 1813;
Rückseite: im Schnittpunkt Namensbuchstabe "W" für Kaiser Wilhelm II, auf nach oben zeigenden Arm die Königskrone, auf nach unten zeigenden Arm Jahreszahl 1914 .

Der Berliner Hermann Simson wurde 1916 zum Kriegsdienst eingezogen und erhielt während des Krieges eine Reihe von Auszeichnungen. 1932 eröffnete er ein Einzelhandelsgeschäft für Damenbekleidung in der Berliner Levetzowstraße, sein Geschäft galt später als kriegswichtig. Gemäß der Nürnberger Gesetze war er als "Mischling I. Grades" eingestuft, kurz nach deren Erlass, am 4.10.1935 trat er aus dem Judentum aus. 1944 wurde Hermann Simson der Organisation Todt zugewiesen und musste Zwangsarbeit leisten. Nach der Befreiung lebte er wieder in Berlin.

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