Eisernes Kreuz II. Klasse am Band von Julius Fliess (1876-1955)

VAR 85/1/2
Alltagskultur
Eisen; Silber, Textil
Deutsches Reich 1914 bis 1918
Höhe: 4.3 cm Breite: 4.3 cm Zusatzmaße: Aufhängung (Durchmesser), Ordensband
(Vorderseite:) W// 1914 (Rückseite:) FW// 1813
Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Geschichten einer Ausstellung. Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, Kat. Jüdisches Museum Berlin, Berlin: Proprietas-Verlag, 2. Auflage, 2002. Kößling, Sabine: Juden in Berlin. Der Weg in die Moderne, in: Europas Juden im Mittelalter. Kat. Deutsches Historisches Museum, Berlin: Deutsches Historisches Museum 2005, S. 22-24.
Schenkung von Dorothee Fliess
Eisernes Kreuz II. Klasse am schwarz-weißen Ordensband.

Auf der Vorderseite im Schnittpunkt das Monogramm W=Wilhelm; auf dem nach oben zeigenden Arm die offene fünfbügelige preußische Königskrone; auf dem nach unten zeigenden Arm die Jahreszahl 1914.
Das Kreuz ist auf Vorder- und Rückseite überfaßt von einer 2 mm breiten Silberzarge, deren erhöhter innerer Teil gekerbt ist.

Auf der Rückseite Templerkreuz mit geschwärztem glatten Grund. Im oberen Kreuzarm die offene fünfbügelige preußische Königskrone und die Initialen des Königs Friedrich Wilhelm FW; im Schnittpunkt drei Eichenblätter; im unteren Kreuzarm die Jahreszahl 1813.

Der Rechtsanwalt Julius Fliess war von 1914-1918 Frontkämpfer im Ersten Weltkrieg und erhielt zahlreiche Auszeichnungen u. a. das Eiserne Kreuz
1. und 2. Klasse. 1915 wurde er zum Leutnant befördert. Er wurde mehrfach verwundet und verlor dabei sein linkes Augenlicht.



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