Lavater und Lessing bei Moses Mendelssohn

J. Velten, S. Maier, Moritz Daniel Oppenheim (7.1.1800 - 26.2.1882)

2000/47/0
Kunst
Druckgrafik
Lithografie
Paris: Lemercier, J. Velten (nach 1856), ca. 1857 bis 1880
Höhe: 46.3 cm Breite: 34.9 cm =Blattmaß; Rahmenmaß: 70 x 55 x 3 cm
u.l. unter Abb. (gedruckt): PROFESSOR OPPENHEIM PINXIT; u.M. unter Abb. (gedruckt): Imp. Lemercier Paris; u.r. unter Abb. (gedruckt): S. MAIER LITH.
u.M. unter Abb. (im Druck): LAVATER UND LESSING BEI MOSES MENDELSSOHN
Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Geschichten einer Ausstellung. Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, Kat. Jüdisches Museum Berlin, Berlin: Proprietas-Verlag, 2. Auflage, 2002.
Stich nach dem gleichnamigen Gemälde von Moritz Oppenheim, 1856.

Text aus der Dauerausstellung des Jüdischen Museums Berlin:

"Schachpartie oder Streitgespräch? Das Bild zeigt Gotthold Ephraim Lessing, Mendelssohn und den Schweizer Pfarrer Johann Caspar Lavater.

Tatsächlich fand diese Begegnung nie statt. Doch Grund für eine Diskussion hätte es allemal gegeben. Lavater hatte 1769 Carl Bonnets Philosophische Untersuchungen der Beweise für das Christentum übersetzt und darin Mendelssohn aufgefordert, entweder das Christentum zu widerlegen oder sich taufen zu lassen.

Mendelssohn antwortete, er werde bei seinen Grundsätzen bleiben, solange seine "Seele nicht eine andere Natur annimmt". Er schrieb: "Die verächtliche Meinung, die man von einem Juden hat, wünschte ich durch Tugend und nicht durch Streitschriften widerlegen zu können.""

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