Handschuhe aus dem Besitz von Ilse Krips

Kaethe Eisenstaedt

1999/212/2
Alltagskultur
Wolle, Leder, gehäkelt, genäht
Schanghai 1939 bis 1947
Höhe: 20 cm Breite: 12 cm ca. re. Handschuh: 20 x 12 cm li. Handschuh: 20 x 11 cm (beide Maße liegend ohne Polsterung)
Schenkung von Sonja Mühlberger geb. Krips
Ein Paar rote Fingerhandschuhe, Innenhand- und Rückhandteil mit blauer Lederborte zusammengenäht.
Die Handschuhe wurden im Ghetto in Shanghai von Kaethe Eisenstaedt für Ilse Krips gehäkelt. Vermutlich waren sie ein Geschenk.

Ilse Krips und ihr Mann Hermann waren 1939 von Frankfurt am Main aus nach Schanghai geflüchtet. 1947 kehrten sie mit ihrer kurz nach ihrer Ankunft in Schanghai geborenen Tochter Sonja wieder nach Deutschland zurück. Sie erbte diese gut erhaltenen Handschuhe von ihrer Mutter und hat sie oft getragen.

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