Porträt Rudolf Mosse (1843-1920)

Franz von Lenbach (1856 - 1912)

1999/132/0
Kunst
Gemälde
Öl auf Leinwand
1898
Höhe: 108 cm Breite: 82 cm Sondermaße Rahmen
o.r.: "F.Lenbach 1898"
Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Geschichten einer Ausstellung. Zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, Kat. Jüdisches Museum Berlin, Berlin: Proprietas-Verlag, 2. Auflage, 2002. Elisabeth Wagner (Hg.), Mosse Almanach 2017, zum zwanzigjährigen Jubiläum der Mosse-Lectures an der Humboldt-Universität, Vorwerk 8, 2017, S. 58
Schenkung von George L. Mosse
"Für Berlin schreibt, wer für die zivilisierte Welt schreibt!" Ganz nach Berliner Manier war auch der Verleger Rudolf Mosse kein Kind falscher Bescheidenheit. Sein Berliner Tageblatt sollte auf dem "Wege Berlins zur Weltstadt ein vertrauter Begleiter, ein Ratgeber und Mitstrebender sein ..."

Mosse hatte das Anzeigengeschäft des Verlages ausgebaut und somit die Grundlage für die finanzielle Unabhängigkeit seiner Zeitungen geschaffen.

Ein weltgewandter Chefredakteur, ein Netz internationaler Korrespondenten, Beilagen zu Mode oder Sport - das Berliner Tageblatt bot Journalismus, wie man ihn vorher nicht gekannt hatte. Bis 1933 gehörte der Mosse Verlag zu den einflussreichsten Zeitungsunternehmen Deutschlands.

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