Rotkreuz-Brief Schanghai-Berlin-Schanghai zwischen den Familien Fränkel und Luft

2000/220/8
Archiv
Postmitteilung
Tinte auf Papier
Schanghai, China/Berlin 18.10.1943
Höhe: 21.3 cm Breite: 13.8 cm
Schenkung von Eva Gluckman, geb. Luft
Brief auf Formular des Roten Kreuzes. Walter und Käte Fränkel fragen nach dem Wohlergehen ihrer in Berlin zurückgebliebenen Familienmitglieder. Max Luft berichtet in verschlüsselten Formulierung von der Deportation von Familienmitgliedern und dem Tod der Mutter.

Jüdische Familien im Exil und ihre zurückgebliebenen Verwandten in Deutschland konnten sich Briefe über das Rote Kreuz schreiben und so in Kontakt bleiben.
Das Internationale Rote Kreuz hatte bereits 1936 begonnen, einen Nachrichtendienst aufzubauen. Während des Zweiten Weltkriegs beteiligten sich daran über 100 nationale Rote-Kreuz-Gesellschaften. Familien konnten sich auf einem Formblatt - mit höchstens 25 Wörtern - Mitteilungen schreiben. Doch oft erreichten sie ihren Empfänger erst Monate später.

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