Handkoffer von Ludwig Simon (1880-1962)

VAR 97/10/77
Alltagskultur
Leder, Metall, Fiber (braun), Moiréefutter
vor 1939
Höhe: 46.5 cm Breite: 75 cm Tiefe: 21 cm Zusatzmaße: aufgeklappt
Deckel: L.S. 203 Valparaiso
Stiftung Jüdisches Museum Berlin (Hg.): Entdeckungen im Jüdischen Museum Berlin, Berlin 2001, S.7.
Schenkung von Herbert und Elisabeth Simon
Brauner Handkoffer von Ludwig Simon, den er Ende März 1939 in die Emigration nach Chile mitnahm.
auf dem Deckel Inschrift mit schwarz aufgedruckten Initialen und Zielort; an den Seiten Aufkleber.

Rechte Seite: teilweise abgerissener Aufkleber eines Südtiroler Hotels in Bozen (ital.: Bolzano).
Llinke Seite: mehrere Aufkleber, darunter einer der HAPAG, ausgestellt auf Herbert Simon, der auf der M.S. "Weimar" nach Hamburg reiste. Des weiteren ein zum Großteil abgerissener Aufkleber eines Hotels aus Tiers, Südtirol (ital.: Tires) und ein Aufkleber der Hamburger Zollstelle, Devisenabfertigung 5.

Inschrift des HAPAG-Aufklebers:
HAMBURG-AMERIKA LINIE // HERBERT SIMON // Name / Name / Nombre // "WEIMAR" // Schiff / Vessel / Vapor // Abfertigung / Date of sailing / Fecha de Salisa // HAMBURG // Bestimmungshafen / Port of destination / Puerta de destino // Gepäckraum // BAGGAGE ROOM

Nach dem Tod von Ludwig Simon kehrten seine Frau Martha mit Sohn Herbert 1963 aus Chile nach Deutschland zurück und hatten den Koffer wieder im Gepäck.

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